Coesfeld. In einem Drogeriemarkt in Nottuln kam es am Montagabend zu einem Vorfall, bei dem eine Frau durch ein abgerundetes Besteckmesser verletzt wurde. Die Polizei war sofort vor Ort und nahm den Tatverdächtigen fest.
Messerangriff in Nottuln
Tatablauf und Verletzungen
Gegen 20.10 Uhr befand sich ein 26-jähriger Mann aus Nottuln in dem Drogeriemarkt an der Appelhülsener Straße. Eine Mitarbeiterin informierte ihn darüber, dass das Geschäft schließt. Daraufhin ging der Mann in den Kassenbereich und verletzte die Frau unvermittelt im Rückenbereich mit einem abgerundeten Besteckmesser. Nach der Tat ließ er von ihr ab, woraufhin die verletzte Mitarbeiterin den Notrufknopf drückte.
Die Frau wurde durch das Eingreifen einer Notfallseelsorgerin betreut und konnte nach medizinischer Versorgung an der Einsatzstelle wieder entlassen werden.
Polizeieinsatz und weitere Maßnahmen
Die Polizei Coesfeld traf kurz darauf ein und nahm den 26-Jährigen vor Ort fest. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten neben dem Tatmesser ein weiteres abgerundetes Besteckmesser bei dem Mann. Er verstieß außerdem gegen Lockerungsauflagen einer Fachklinik und wurde daraufhin wieder in geschlossene Unterbringung gebracht.
„Der Vorfall zeigt, wie schnell sich eine Situation in einem öffentlichen Geschäft entwickeln kann“, sagte ein Sprecher der Polizei Coesfeld.
- Tatzeit: 23. Februar 2026, 20.10 Uhr
- Ort: Drogeriemarkt, Appelhülsener Straße, Nottuln
- Beteiligte: 26-jähriger Tatverdächtiger, verletzte Mitarbeiterin
- Waffen: zwei abgerundete Besteckmesser
- Verletzungen: leichte Rückverletzung, Versorgung vor Ort
Für weitere Informationen und Hinweise steht die Polizei Coesfeld unter der Telefonnummer 02541-14-290 bis -292 zur Verfügung.
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Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Regionale Einordnung und Bedeutung
Der Messerangriff in Nottuln verdeutlicht die Bedeutung von Sicherheit in öffentlichen Einrichtungen und den Einsatz von Notfallmaßnahmen. Für die Bürgerinnen und Bürger ist es wichtig zu wissen, dass bei Vorfällen in Geschäften schnelle Hilfe durch Notrufsysteme und Polizei gewährleistet ist. Die Nachsorge, unter anderem durch Notfallseelsorge, spielt zudem eine zentrale Rolle bei der Unterstützung Betroffener.
Zukünftige Maßnahmen könnten verstärkte Sicherheitskontrollen und Schulungen für Beschäftigte in Einzelhandelsgeschäften umfassen, um auf ähnliche Situationen besser vorbereitet zu sein. Die Polizei Coesfeld wird den Fall weiter begleiten und die Öffentlichkeit bei Bedarf informieren.
