Auftragseingang Bauhauptgewerbe 2025 steigt um 6,8 %

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Wiesbaden. Der auftragseingang bauhauptgewerbe 2025 ist im Vergleich zum Vorjahr real um 6,8 Prozent gestiegen. Das Statistische Bundesamt meldet damit ein deutliches Wachstum im Bauhauptgewerbe, insbesondere im Hoch- und Tiefbau.

Bauaufträge steigen weiter

Im Jahr 2025 erhöhte sich der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe um 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der nominale Wert stieg sogar um 9,2 Prozent auf 113 Milliarden Euro. Besonders der Hochbau verbuchte erstmals seit 2021 wieder steigende Auftragseingänge mit einem realen Plus von 7,5 Prozent. Der Wohnungsbau wuchs mit rund 10,1 Prozent stärker als der Nichtwohnungsbau. Auch der Tiefbau erreichte mit einem realen Anstieg von 6,2 Prozent einen neuen Höchststand.

Entwicklung im Hoch- und Tiefbau

Innerhalb des Bauhauptgewerbes war das Wachstum im Wohnungsbau mit 10,1 Prozent besonders ausgeprägt, jedoch basierte dies auf einem niedrigen Vorjahresniveau. Der Nichtwohnungsbau legte ebenfalls zu, wenn auch moderater mit 5,8 Prozent. Der Tiefbau profitierte vor allem von Großaufträgen, beispielsweise bei der Bahnstreckensanierung und dem Ausbau digitaler Infrastruktur. Der reale Auftragseingang im Dezember 2025 sank hingegen kalender- und saisonbereinigt im Vergleich zum November um 4,9 Prozent.

Beschäftigung und Umsatz

Im Jahr 2025 waren in rund 9.500 Betrieben des Bauhauptgewerbes mit mindestens 20 Beschäftigten durchschnittlich 540.000 Personen tätig. Das entspricht einem Anstieg der Beschäftigtenzahl um 1,1 Prozent. Die Entgelte stiegen nominal um 5,8 Prozent auf 26,6 Milliarden Euro. Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe erhöhte sich real um 2,4 Prozent und erreichte mit 120,5 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert.

Bezüglich der Konjunkturentwicklung ist der Dezemberrückgang ein kurzfristiger Effekt, während das Gesamtjahr ein deutliches Wachstum zeigt.

Auftragseingang und Umsatz entwickeln sich regional positiv

Die Zahlen zum auftragseingang bauhauptgewerbe 2025 spiegeln insgesamt eine anhaltend positive Entwicklung in der Baubranche wider, die auch für die wirtschaftliche Lage in der Region bedeutend ist. Diese Entwicklung wirkt sich auf Beschäftigungsmöglichkeiten und Investitionsvolumen aus. Angesichts der wachsenden Nachfrage im Wohnungs- und Infrastruktursegment sind für die kommenden Monate weitere Impulse zu erwarten. Die Daten können auf der Website des Statistischen Bundesamtes eingesehen werden. Ausführliche Informationen zur Baukonjunktur und regionalen Entwicklungen finden Leser auch auf regionalupdate.de.

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