Berlin. Die Gefluegelwirtschaft Bundesregierung Rahmenbedingungen haben beim Fleischgipfel am 25. Februar 2026 im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) im Fokus gestanden. Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) lobte die bisherigen Maßnahmen, benannte aber auch wichtige Herausforderungen.
Geflügelwirtschaft profitiert jetzt
Der Fleischgipfel bot eine Plattform für den intensiven Austausch zwischen Bundesagrarminister Rainer, dem ZDG und weiteren Expertinnen und Experten. Die Bundesregierung setzt verstärkt auf eine klare Exportstrategie und stärkt die Geflügelwirtschaft mit verbesserten Entschädigungssätzen im Seuchenfall. Damit erhält der Sektor wichtige Signale, die Planungssicherheit für die Betriebe schaffen.
Verbesserte Rahmenbedingungen für Investitionen
Wolfgang Schleicher, Geschäftsführer des ZDG, hob hervor, dass in der Hähnchenhaltung rund eine Milliarde Euro in Tierhaltung, Klimaschutz und Biosicherheit investiert werden könnte. Mit Blick auf die aktuellen Genehmigungsverfahren im Bau- und Immissionsschutzrecht fordert der Verband jedoch zügigere und praxisnahe Abläufe. Die Verantwortung liegt hier bei Bundesbauministerin Hubig und Bundesumweltminister Schneider, die gesetzliche Erleichterungen umsetzen sollen.
Kritik an EU-Transportverordnung und Forderung nach Kennzeichnung
Den aktuellen Vorschlag zur Novelle der EU-Transportverordnung bewertet der ZDG als nicht praxistauglich, da er Bürokratie und Kosten erhöhe und den Tierschutz während des Transports nicht effizient verbessere. Stattdessen fordert der Verband eine EU-weite Evaluierung der bestehenden Regelungen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Herkunftskennzeichnung im Außer-Haus-Verzehr. Laut Schleicher trägt eine verbindliche Kennzeichnung in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung dazu bei, die heimische Geflügelproduktion zu stärken.
„Die Bundesregierung hat in den vergangenen Monaten wichtige und richtige Signale für die deutsche Geflügelwirtschaft gesetzt“, sagte Wolfgang Schleicher.
- Verbesserte Entschädigungssätze im Seuchenfall
- Klare Exportstrategie mit Fokus auf Asien (China, Japan, Vietnam, Südkorea, Philippinen)
- Einrichtung eines Runden Tisches zur Aviären Influenza
- Kritik an EU-Transportverordnung, Forderung nach Evaluierung
Weitere Informationen zum Fleischgipfel und der Geflügelwirtschaft finden Sie auf regionalupdate.de.
Externe Details zur EU-Transportverordnung sind auf der offiziellen Website der Europäischen Kommission einsehbar (europa.eu).
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Bedeutung für die Region und Ausblick
Die beschlossenen und vorgeschlagenen Maßnahmen wirken sich insbesondere auf Geflügelbetriebe in Deutschland aus, die Planungssicherheit und Investitionsanreize benötigen. Eine verbesserte Rahmenbedingungen auf bundesweiter Ebene tragen dazu bei, die Versorgungssicherheit und nachhaltige Tierhaltung zu stärken. Zudem kann die Stärkung der Herkunftskennzeichnung vor Ort für mehr Transparenz gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern sorgen.
Für die Zukunft plant der Verband, sich weiterhin für praxisnahe Gesetzesanpassungen einzusetzen und die bilateralen Abkommen zur Bekämpfung der Aviären Influenza voranzutreiben. Damit soll der Geflügelsektor auch künftig wettbewerbsfähig bleiben und seinen Beitrag zur Ernährungssicherung leisten.
