NRW baut zweite Sicherungsverwahrung in Remscheid mit 50 Plätzen

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Köln. NRW-Justizminister Benjamin Limbach plant den Ausbau der Sicherungsverwahrung in Remscheid. Die Fokus-Keyphrase sicherungsverwahrung remscheid ndrw steht dabei im Mittelpunkt der Erweiterungspläne.

Neue Sicherungsverwahrung NRW

In Nordrhein-Westfalen steigt die Zahl der Neuzugänge in der Sicherungsverwahrung kontinuierlich. Zurzeit ist nur die Justizvollzugsanstalt (JVA) Werl mit 140 Plätzen für besonders gefährliche Straftäter mit Sicherungsverwahrung ausgestattet. Dies soll sich mit dem Ausbau der JVA Remscheid ändern. Geplant ist, im Zuge der Erneuerung der Einrichtung in Remscheid 50 zusätzliche Plätze für die Sicherungsverwahrung zu schaffen.

Hintergrund der Sicherungsverwahrung

Die Sicherungsverwahrung wird bei Straftätern angeordnet, die nach ihrer Haftentlassung als besonders rückfallgefährdet gelten. Häufig handelt es sich um Sexualstraftäter. Anders als bei regulären Freiheitsstrafen ist hier das Entlassungsdatum nicht von Beginn an festgelegt. Eine Entlassung erfolgt erst, wenn ein Gutachter bestätigt, dass keine Gefahr mehr für die Allgemeinheit besteht.

„Wir müssen die Belegungsentwicklung in diesem besonderen Bereich aufmerksam verfolgen“, sagte NRW-Justizminister Benjamin Limbach.
„Denn anders als bei zeitigen Freiheitsstrafen steht das Entlassungsdatum in der Sicherungsverwahrung nicht bereits von Beginn an fest und kann deshalb nicht vorhergesagt werden.“

Gründe für den Ausbau in Remscheid

Minister Limbach begründet den Ausbau mit dem kontinuierlichen Anstieg von Neuzugängen in der Sicherungsverwahrung. Daher soll die JVA Remscheid im Rahmen der Erneuerung um 50 Plätze erweitert werden. Die Maßnahme ist Teil der landesweiten Planung zur besseren Unterbringung und Behandlung dieser besonders gefährlichen Straftäter.

  • Aktuell gibt es nur eine Einrichtung für Sicherungsverwahrung in NRW (JVA Werl).
  • Geplant ist der zweite Standort in der JVA Remscheid mit 50 zusätzlichen Plätzen.
  • Die Erweiterung unterstützt die notwendige Kapazitätsanpassung angesichts steigender Zahlen.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionaler Ausblick auf die Sicherungsverwahrung in Remscheid

Die Erweiterung der Sicherungsverwahrung in Remscheid ist ein bedeutender Schritt für die Justiz in Nordrhein-Westfalen. Für die Menschen in der Region bedeutet dies eine intensivere Betreuung und eine bessere räumliche Ausstattung der unter strengen Sicherheitsbestimmungen stehenden Gefangenen. Die zusätzlichen Plätze sollen dazu beitragen, der steigenden Zahl gefährlicher Straftäter gerecht zu werden und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.

Die Planungen werden von der Landesregierung weiter konkretisiert. Für Bürgerinnen und Bürger sind vor allem der Ausbau der JVA und die Erhaltung hoher Sicherheitsstandards von Bedeutung. Weitere Informationen zum Thema Strafvollzug und Sicherungsverwahrung bietet das Justizministerium NRW.

Mehr regionale Nachrichten und Hintergründe zur Justiz in NRW finden Sie bei regionalupdate.de.

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