Mainz. Die jüngste Umfrage im Vorfeld der Rheinland-Pfalz Landtagswahl 2026 zeigt ein knappes Rennen zwischen CDU und SPD. Während die SPD leicht zulegen kann, verliert die CDU geringfügig an Zustimmung.
Aktuelle Umfrageergebnisse Rheinland-Pfalz Landtagswahl 2026
Parteistärken und Koalitionspräferenzen
Der aktuelle Rheinland-Pfalz-Trend weist der CDU 28 Prozent der Stimmen zu, die SPD liegt mit 27 Prozent knapp dahinter. Die AfD kommt auf 19 Prozent, die Grünen auf 9 Prozent, die Linke und die Freien Wähler jeweils auf 5 Prozent. Alle weiteren Parteien, darunter FDP und BSW, erhalten gemeinsam sieben Prozent.
Bei der Frage nach der bevorzugten Regierungsführung präferieren 35 Prozent der Befragten eine SPD-geführte Landesregierung und 30 Prozent eine CDU-geführte. Die AfD wird von 19 Prozent als Regierungspartei gesehen. Die Koalition aus SPD und CDU findet mit 39 Prozent die größte Zustimmung, während die Fortsetzung der Ampelkoalition (SPD, Grüne, FDP) 19 Prozent und eine Koalition aus SPD, Grünen und Linken 20 Prozent der Stimmen erhält.
Direktwahl des Ministerpräsidenten
Würde der Ministerpräsident direkt gewählt, käme SPD-Spitzenkandidat Alexander Schweitzer auf 34 Prozent der Stimmen. Der CDU-Kandidat Gordon Schnieder erhält 17 Prozent, während AfD-Spitzenkandidat Jan Bollinger mit sieben Prozent das drittes Rangiert. 42 Prozent der Befragten können sich für keinen der drei Kandidaten entscheiden. Innerhalb der Parteianhänger sind 84 Prozent der SPD-Anhänger für Schweitzer, 57 Prozent der CDU-Anhänger für Schnieder und 29 Prozent der AfD-Anhänger für Bollinger.
Vertrauen in die politische Lösungskompetenz
Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Fähigkeit der Parteien, die wichtigsten Probleme zu lösen, hat abgenommen. Die CDU erhält von 21 Prozent und die SPD von 20 Prozent Kompetenzzuschreibungen, jeweils ein Rückgang gegenüber Januar 2026. 15 Prozent sehen die AfD am kompetentesten, während fünf Prozent die Grünen dafür halten. 27 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass keine der Parteien die drängenden Aufgaben bewältigen kann.
„Die Umfrageergebnisse verdeutlichen die knappe Ausgangslage vor der Landtagswahl und die wachsende Skepsis gegenüber den Parteien“, sagte das SWR Politikmagazin Zur Sache Rheinland-Pfalz.
Die Daten stammen von der repräsentativen Befragung durch Infratest dimap unter 1.158 wahlberechtigten Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern (Erhebungszeitraum: 19. bis 24. Februar 2026). Eine detaillierte Auswertung erfolgt im SWR Fernsehen am 26. Februar 2026.
Weitere Informationen zur Rheinland-Pfalz Landtagswahl 2026 finden Sie auf regionalupdate.de sowie auf der offiziellen Seite des SWR SWR Zur Sache Rheinland-Pfalz.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Ausblick und Bedeutung für Rheinland-Pfalz
Die Umfrageergebnisse zur Rheinland-Pfalz Landtagswahl 2026 spiegeln den bisher unentschiedenen Wahlkampf wider. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies, dass die politische Gestaltung des Bundeslandes weiterhin offen ist und die Wahlentscheidungen den weiteren Kurs bestimmen. Besonders die doppelte Koalitionsmehrheit von SPD und CDU offenbart Spielraum für unterschiedliche Regierungsbildungen. Die insgesamt sinkende Zufriedenheit mit der aktuellen Regierung und das zurückgehende Vertrauen in die Lösungskompetenz der Parteien könnten die Wahlbeteiligung und das Wahlverhalten beeinflussen.
In den kommenden Wochen werden die Parteien ihre Kampagnen intensivieren, bevor am 16. März 2026 die Landtagswahl stattfindet. Wählerinnen und Wähler können sich bei regionalupdate.de auf umfangreiche Berichterstattung und Analysen zur Wahl und ihren möglichen Folgen für die Region informieren.
