Berlin. Die aktuelle Umfrage von Too Good To Go beleuchtet den Umgang verschiedener Altersgruppen mit Lebensmitteln und zeigt, wie die Generation Esskultur Nachhaltigkeit miteinander verbindet. Während alle Generationen großen Wert auf Sparsamkeit legen, unterscheiden sie sich unter anderem bei der Experimentierfreudigkeit und wie sie mit Mindesthaltbarkeitsdaten umgehen.
Esskultur verbindet Generationen
Unterschiede im Koch- und Einkaufsverhalten
Die repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Appinio im Auftrag von Too Good To Go untersuchte, wie Menschen verschiedener Altersgruppen mit Lebensmitteln umgehen. Jüngere Menschen im Alter von 18 bis 29 Jahren probieren mit 57 Prozent deutlich häufiger neue Rezepte und Ernährungstrends aus als ältere Generationen. Zusätzlich nutzen sie Online- und alternative Einkaufsangebote intensiver. Die 54- bis 65-Jährigen bleiben meist traditionellen Einkaufsgewohnheiten treu und kaufen überwiegend im Supermarkt. Nur 8 Prozent dieser Altersgruppe verzichten selten darauf, Neues zu probieren.
„Die Jüngeren haben Großteils gar nicht mehr traditionell kochen gelernt, wie die Generationen vor ihnen. Wirtschaftliche Krisen, aber auch die Corona Pandemie haben einen großen Einfluss auf ihr Koch- und Einkaufsverhalten genommen“, erklärte Foodtrend-Forscherin Hanni Rützler.
Umgang mit Mindesthaltbarkeitsdatum und Lebensmittelweitergabe
Ein weiterer deutlicher Unterschied zeigt sich beim Umgang mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD). Jüngere neigen eher dazu, Lebensmittel nach Ablauf des MHD zu entsorgen, während ältere Personen verstärkt ihre eigenen Sinne für Beurteilung von Haltbarkeit einsetzen und Lebensmittel weiterhin verwenden. Die Umfrage hebt hervor, dass viele Produkte auch nach Ablauf des MHD noch genießbar sind.
Lebensmittel werden außer an den eigenen Haushalt oft im Freundes- und Familienkreis weitergegeben. 56,5 Prozent der Befragten teilen überschüssige Lebensmittel privat, Plattformen wie Too Good To Go unterstützen dabei zusätzlich, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.
- 84 Prozent kochen mindestens mehrmals wöchentlich frisch.
- 71,6 Prozent achten stark auf Lebensmittelpreise.
- Die Altersgruppe der 30- bis 41-Jährigen fungiert als Brücke zwischen Tradition und neuen Essgewohnheiten.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Regionale Bedeutung der Generation Esskultur Nachhaltigkeit
Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, wie stark das Thema Nachhaltigkeit generationenübergreifend verankert ist. In der Region können insbesondere lokale Händler und Initiativen von dieser Einsicht profitieren, indem sie Angebote für alle Altersgruppen schaffen, die sowohl traditionelle als auch moderne Essgewohnheiten ansprechen. Die Bereitschaft, Lebensmittel nachhaltig zu nutzen und weiterzugeben, eröffnet auch Chancen für Plattformen wie Too Good To Go, die aktiv Lebensmittelverschwendung vermeiden.
Für Verbraucher bedeuten die Erkenntnisse:
- bewussteres Einkaufen und Sparen,
- mehr Austausch zwischen den Generationen über Esskultur,
- Nutzung neuer digitaler Angebote.
In Zukunft sind weitere Aktionen geplant, um das Wissen um nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln weiter zu verbreiten und die Akzeptanz digitaler Lösungen zu fördern.
Mehr Informationen zum Thema Lebensmittelverschwendung und Nachhaltigkeit gibt es auf Too Good To Go sowie auf regionalupdate.de in weiteren Artikeln zu nachhaltigen Ernährungstrends. Offizielle Hinweise zum Mindesthaltbarkeitsdatum finden Verbraucher beim Bundeszentrum für Ernährung.

