CSU-Fraktion begrüßt Einigung zu Springerkonzepten in Bayern

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München. Die Weiterentwicklung von springerkonzepte stationaere pflege soll die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte verbessern und die pflegerische Versorgung in Bayern sichern. Die CSU-Fraktion im Landtag begrüßt die Einigung von Pflegeverbänden, Pflegekassen und Bezirken zur verbindlichen Regelung betrieblicher Ausfallkonzepte mit Springern, die zum 1. März 2026 in Kraft tritt.

Pflege neu gestalten: Fortschritte bei springerkonzepte stationaere pflege

Die Neuerungen im Rahmenvertrag für die vollstationäre Pflege umfassen verbindliche Regelungen zur Finanzierung und zur Arbeitsorganisation. Ziel ist es, den Einsatz von Zeitarbeit zu verringern und den Pflegeeinrichtungen durch Ausfallkonzepte mit Springerkräften mehr Planungssicherheit zu bieten. Dabei werden Zuschläge, Zulagen und Prämien für Dienste wie Rufbereitschaften und Bereitschaftsdienste geregelt.

Rechtliche und finanzielle Grundlagen

Die neuen Bestimmungen enthalten konkrete Regelungen zur Refinanzierung flexibler Personaleinsätze und zur Honorierung der besonderen Flexibilitätsanforderungen des Springerpersonals über dem regional üblichen Entlohnungsniveau. Dies schafft eine Grundlage für dauerhaft flächendeckend eingesetzte Springer-Teams, die von Modellphasen in den Jahren 2023 und 2024 in den Regelbetrieb übergehen sollen.

Vorteile für die Pflegekräfte und Einrichtungen

CSU-Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek hebt hervor, dass die Einigung im Pflegebereich mehr Verlässlichkeit für Pflegekräfte und Pflegebedürftige bringe. „Verlässliche Dienstpläne, planbare Ruhezeiten und weniger ,Holen aus dem Frei‘ werden nun systematisch möglich“, so Holetschek. Bernhard Seidenath betont, dass die Erkenntnisse aus dem Modellprojekt mit 32 Springerkonzepten belegen, dass Dienstpläne spürbar verlässlicher geworden sind und Ruhezeiten besser eingehalten werden können.

„Springerkonzepte sind kein Luxus, sondern ein zentrales Instrument, damit Pflegekräfte wieder mehr Zeit für die Menschen und weniger Stress mit Lücken im Dienstplan haben“, sagte Seidenath.

  • 32 innovative Springerkonzepte wurden 2023 und 2024 wissenschaftlich evaluiert.
  • Ergebnisse zeigen weniger spontane Extraschichten und bessere Einhaltung von Ruhezeiten.
  • Ziel ist die Attraktivitätssteigerung des Pflegeberufs und die Stabilisierung des Fachkräftepools.

Weitere Informationen zur Pflegepolitik in Bayern finden Sie auf regionalupdate.de. Offizielle Details zum Rahmenvertrag bietet das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (stmgp.bayern.de).

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Bedeutung und Ausblick der Pflegeausfallkonzepte

Für die bayerischen Regionen bedeutet die Einführung der verbindlichen Rahmenbedingungen für springerkonzepte stationaere pflege einen wichtigen Schritt hin zu nachhaltigen Arbeitsbedingungen in der Pflege. Auf kommunaler Ebene können Pflegeeinrichtungen nun besser planen und sind weniger auf kurzfristige Zeitarbeit angewiesen. Das erleichtert nicht nur den Alltag der Pflegekräfte, sondern sichert auch die Versorgung der Pflegebedürftigen vor Ort.

Für die Bürgerinnen und Bürger bringt dies konkret:

  • Stabilere Pflegeangebote in stationären Einrichtungen.
  • Hingabe und Engagement der Pflegekräfte durch verbesserte Arbeitsbedingungen.
  • Langfristige Sicherung der Versorgungsqualität.

Die Umsetzung ab März 2026 wird von den Verantwortlichen intensiv begleitet. Weitere Modellprojekte und Anpassungen sind geplant, um das System kontinuierlich zu verbessern. Einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen hält regionalupdate.de bereit.

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