Krieg im Iran treibt Preise im Gartenmarkt

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Düsseldorf. Der Iran Krieg führt derzeit zu einem starken Anstieg der Transportkosten, der insbesondere die Hersteller von Blumenerden und Substraten in der Gartenbranche belastet. Die Folgen der erhöhten Dieselpreise schlagen sich direkt auf die Frachtkosten nieder, was kurzfristige Preisanpassungen im Handel wahrscheinlich macht.

Transportkosten steigen kräftig durch den Iran Krieg Transportkosten

Die Auswirkungen steigender Dieselpreise aufgrund des Iran Krieges sind für die grüne Branche deutlich spürbar. Im bundesweiten Durchschnitt liegt der Dieselpreis aktuell bei etwa 2,09 Euro pro Liter, was die Transportkosten für Hersteller von schwerem und volumigem Gut wie Blumenerden und Substraten erheblich erhöht. Laut Anna Hackstein, Geschäftsführerin des Industrieverbandes Garten (IVG) e.V., führen sogenannte „Dieselfloater“-Verträge bei Speditionen dazu, dass steigende Dieselpreise automatisch auf die Frachtkosten umgelegt werden.

Belastung der Hersteller von Blumenerden und Substraten

Die Hersteller sehen sich gezwungen, die gestiegenen Logistikkosten an den Handel weiterzugeben. Dies ist für sie notwendig, um wirtschaftlich produzieren und die Versorgung der Verbraucher sicherstellen zu können. Die teils notwendige kurzfristige Preisanpassung beruht hauptsächlich auf der Eigenschaft der Produkte: Sie sind schwer und vergleichsweise preisgünstig, sodass Transportkosten einen bedeutenden Anteil an den Gesamtkosten ausmachen.

Forderung nach politischen Maßnahmen

Vor diesem Hintergrund appelliert der IVG an die Politik, flankierende Maßnahmen zu ergreifen, um die Tankstellenpreise zu stabilisieren und so die Transportkosten offenkundig zu reduzieren. Anna Hackstein äußerte die Hoffnung auf Verständnis bei allen Marktakteuren für die notwendige Weitergabe der Mehrkosten.

„Für die Produzenten ergibt sich der Handlungsdruck, die Mehrkosten der Logistik über den Handel an die Verbraucher weiterzureichen, um wirtschaftlich produzieren und die Versorgungslage sicherstellen zu können“, sagte Hackstein.

  • Bundesweiter Dieselpreis liegt aktuell bei 2,086 Euro je Liter
  • „Dieselfloater“ in Speditionsverträgen erhöhen automatisch die Frachtkosten bei steigendem Dieselpreis
  • Rund 150 Mitgliedsunternehmen gehören dem Industrieverband Garten an

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Einordnung und Ausblick

Für Verbraucherinnen und Verbraucher in Düsseldorf und Umgebung bedeuten die steigenden Transportkosten vor allem höhere Preise im Gartenmarkt. Besonders Produkte wie Blumenerde und Substrate, die große Mengen schwerer Güter umfassen, sind betroffen. Der Industrieverband Garten (IVG) mit Sitz in Düsseldorf vertritt die Interessen der Branche und wird die Entwicklung eng begleiten. Sollte der Dieselpreis weiterhin auf hohem Niveau bleiben, sind weitere Preisanpassungen wahrscheinlich. Verbraucherinnen und Verbraucher können sich auf eine moderate Preissteigerung einstellen, während die Hersteller versuchen, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Weitere Informationen zur Situation in der Gartenbranche finden sich auf regionalupdate.de sowie auf der Website des Industrieverband Garten (IVG) e.V.. Offizielle Informationen zu aktuellen Dieselpreisen bietet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

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