Weniger Verkehrsunfälle und Schwerverletzte in Münster 2025

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Münster. Die Verkehrsunfallstatistik Münster 2025 weist einen Rückgang der Unfälle um 3,5 Prozent sowie einen deutlichen Rückgang schwerverletzter Personen auf. Trotz weniger Pkw-Unfälle steigt die Zahl verletzter Radfahrender weiter an.

Verkehrsunfälle in Münster

Überblick zu den Unfallzahlen 2025

Die Polizei Münster registrierte im Jahr 2025 knapp 11.000 Verkehrsunfälle im Stadtgebiet, das sind 3,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Insgesamt wurden rund 1600 Personen bei diesen Unfällen verletzt. Besonders auffällig ist der Rückgang der schwerverletzten Verkehrsteilnehmer um zehn Prozent auf 147 Personen. Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf bezeichnete diese Entwicklung als positives Zeichen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Sie betonte jedoch:

„Dennoch gilt: Jeder Verkehrsunfall, bei dem Menschen zu Schaden kommen, ist einer zu viel. Deshalb lassen wir mit unserer Arbeit für die Verkehrssicherheit in Münster nicht nach.“

Radverkehr als Hauptursache für Verletzungen

Der Radverkehr bleibt die Hauptursache für Verletzungen bei Unfällen in Münster. Die Zahl der verunglückten Radfahrenden, inklusive Pedelecs, stieg 2025 um 16,5 Prozent auf 983 Personen. Trotz der Zunahme kam es zu elf weniger schwerverletzten Radfahrenden. Vier Radfahrende starben, zwei davon bei Zusammenstößen mit Pkw, zwei weitere bei Alleinunfällen. Besonders die Pedelec-Unfälle nahmen um 21 Prozent auf 283 zu, 32 Menschen wurden dabei schwer verletzt.

Volker Wittenbreder, Leiter der Direktion Verkehr, erläuterte:

„Münster zeichnet sich durch eine besondere Verteilung bei der Wahl der Verkehrsmittel aus: Fast die Hälfte der Wege werden in Münster mit dem Rad zurückgelegt und nur rund ein Viertel mit motorisierten Fahrzeugen. Das sind Spitzenwerte für das Fahrrad. Diese Entwicklung spiegelt sich sehr deutlich in den Unfallzahlen wider und wird uns auch zukünftig beschäftigen.“

Pkw-Unfälle nehmen ab, E-Scooter-Unfälle steigen

Die Unfälle mit Pkw gingen 2025 um sechs Prozent auf 3.421 zurück, die Zahl der verletzten Pkw-Nutzenden sank sogar um rund 28 Prozent auf 281 Personen. Besonders bei jungen Fahranfängern zeigte sich ein Rückgang. Polizeipräsidentin Dorndorf führt die positive Entwicklung auch auf präventive Maßnahmen wie den Crash Kurs für junge Fahrer und verbesserte Fahrzeugtechnik zurück.

Ein leichter Anstieg ist hingegen bei E-Scooter-Unfällen zu verzeichnen, die unter zwei Prozent aller Verkehrsunfälle ausmachen, aber zunahmen. Alkohol war bei einem Viertel dieser Unfälle Hauptursache.

„Viele wissen nicht: Es gelten die gleichen Promillegrenzen wie bei einem Auto“, so Wittenbreder.

Altersgruppen und Verkehrssicherheit

Bei jungen Erwachsenen sank die Anzahl der Unfälle um 6,7 Prozent, die Verletztenzahl ging um über 22 Prozent zurück. Allerdings starb ein junger Erwachsener nach einem Unfall auf der Autobahn. Bei Seniorinnen und Senioren gab es einen leichten Anstieg der Verletzten von 54 auf 59 Personen.

Die Zahl verunglückter Kinder blieb mit 105 nahezu konstant, wobei weniger schwer verletzt wurden. Jugendliche Unfälle nahmen von 42 auf 58 Verletzte zu, bei gleichbleibend fünf Schwerverletzten.

Zur Unterstützung der Verkehrssicherheit von Kindern setzt die Polizei auf Aktionen wie das Verteilen von Kinderwarnwesten und die Verkehrspuppenbühne für Vorschulkinder.

Verkehrsunfälle auf Autobahnen im Bereich der Polizei Münster

Die Zahl der Verkehrsunfälle auf den Bundesautobahnen stieg 2025 leicht auf 4.700. Gleichzeitig sank die Zahl der Unfälle mit Personenschäden um circa zehn Prozent. Es wurden 775 Verletzte gezählt, mit fünf Verkehrstoten, zwei weniger als im Vorjahr. Die Anzahl der Lkw-Unfälle ging um über drei Prozent auf 472 zurück, bei denen 122 Personen verletzt wurden.

Weitere Details zur Verkehrsunfallstatistik sind auf der offiziellen Website der Polizei Münster verfügbar.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Ausblick und Bedeutung der Verkehrsunfallstatistik Münster 2025

Die Verkehrsunfallstatistik Münster 2025 zeigt sowohl Fortschritte als auch Herausforderungen. Der Rückgang der Gesamtabzahlen und der Schwerverletzten signalisiert eine verbesserte Verkehrssicherheit. Besonders der Rückgang bei Pkw-Unfällen und die Erfolge präventiver Maßnahmen sind für die Bürgerinnen und Bürger von Bedeutung.

Gleichzeitig fordert die steigende Zahl verletzter Radfahrender und E-Scooter-Nutzender verstärkte Aufmerksamkeit. Münster plant weiterhin die Fokussetzung auf die Sicherheit im Radverkehr und den Ausbau präventiver Aktionen, um gefährdete Gruppen wie Kinder und Jugendliche gezielt zu schützen.

Für weitere Informationen und aktuelle Meldungen zum Thema Verkehrssicherheit in der Region empfiehlt sich ein Besuch bei regionalupdate.de, wo regelmäßig Berichte zur Verkehrssituation in Münster und anderen Städten erscheinen. Zudem stellt die Polizei Münster detaillierte Berichte und Kontakte bereit, die für Interessierte und Medienvertreter zugänglich sind.

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