Niedersachsen. Das Land Niedersachsen treibt die ladeinfrastruktur niedersachsen elektromobilitaet weiter voran. Mit dem neuen Rahmenvertragspartner CUBOS soll die Ladeinfrastruktur für die rund 6.300 Fahrzeuge der Landesverwaltung deutlich ausgebaut werden, um das Ziel der vollständigen Elektrifizierung bis 2030 zu erreichen.
Elektromobilität jetzt fördern: Ausbau der Ladeinfrastruktur Niedersachsen Elektromobilität
Niedersachsen hat 2021 das „Team Elektromobilität“ ins Leben gerufen, das den Ausbau von Ladepunkten und die Elektrifizierung des Fuhrparks der Landesverwaltung koordiniert. Bisher sind rund 15 Prozent der Landesfahrzeuge elektrisch unterwegs. Um die Ladeinfrastruktur landesweit zu vereinheitlichen, entwickelte das Team ein digitales Backend, das eine zentrale Steuerung aller Ladepunkte ermöglicht und Informationen zum Energieverbrauch liefert.
Das Land investierte bereits rund 50 Millionen Euro in den Aufbau von 1.350 Ladepunkten auf Landesliegenschaften. Diese Zahl soll bis 2026 mit einem Budget von zehn Millionen Euro erweitert werden, wofür der Fahrzeugladestationsanbieter CUBOS aus Wolfsburg den Zuschlag erhielt. CUBOS wird zusätzlich etwa 400 AC- und DC-Ladepunkte in rund 160 Liegenschaften errichten, darunter auch Standorte der Polizei mit speziellen Sicherheitsanforderungen.
Umfassendes Projekt mit verschiedenen Landesministerien
Die Umsetzung des Projekts erfolgt ressortübergreifend. Das Wirtschaftsministerium, das Finanzministerium, das Innenministerium sowie die Landesbehörden arbeiten eng zusammen. So soll sichergestellt werden, dass die Landesverwaltung bis 2030 klimaneutral agiert und der Strom aus erneuerbaren Quellen stammt.
CUBOS als neuer Partner mit integrierter Lösung
CUBOS übernimmt als Charge Point Operator die Lieferung, Montage sowie den Betrieb der Ladehardware und des digitalen Backends. Das Unternehmen bietet eine integrierte Hardware- und Softwarelösung mit standortübergreifendem Lastmanagement und soll so eine zuverlässige und bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur sicherstellen. Das Land stellt die erforderlichen Flächen sowie die Netzanbindung bereit.
„Das Land geht mit gutem Beispiel voran. Wir schaffen mit dem Ausbau einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur für die Landesverwaltung die Grundlage dafür, dass immer mehr Dienstfahrzeuge elektrisch unterwegs sein können“, sagte Ministerpräsident Olaf Lies.
„Ich freue mich sehr darüber, dass das Projekt zur Elektrifizierung der Landesfahrzeuge mit einem weiteren versierten Vertragspartner vorankommt“, ergänzte Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne.
Innenministerin Daniela Behrens betonte die Vorreiterrolle der Polizei: „Dank der guten Zusammenarbeit wurden bislang 894 Ladepunkte an polizeilichen Liegenschaften errichtet. Weitere 396 folgen zeitnah.“
Der kontinuierliche Ausbau der ladeinfrastruktur niedersachsen elektromobilitaet ist ein zentraler Baustein für die Mobilitätswende in der Landesverwaltung und unterstützt darüber hinaus die Reduzierung von Treibhausgasemissionen.
Sie möchten mehr über Elektromobilität und Ladeinfrastruktur erfahren? In unserem regionalupdate.de-Artikel zu Elektromobilität finden Sie detaillierte Informationen. Für Hintergrundwissen zur Elektromobilität bietet das Umweltbundesamt eine umfassende Übersicht: Umweltbundesamt – Elektromobilität.
Weiterer Fahrplan beim Ausbau der Ladeinfrastruktur Niedersachsen Elektromobilität
Bis Ende 2025 betreute ein erster Rahmenvertragspartner den Infrastrukturausbau. Da die Vertragsverlängerung aus vergaberechtlichen Gründen nicht möglich war, wurde europaweit neu ausgeschrieben und der Zuschlag an CUBOS vergeben. Für 2026 sind zehn Millionen Euro für den Ausbau vorgesehen. In den Folgejahren plant Niedersachsen jährliche Investitionen von 15 Millionen Euro.
Der weitere Schritt umfasst die Umsetzung der Installation von etwa 400 Ladepunkten an rund 160 landeseigenen Standorten. Die Ladecluster mit Wechselstrom- (AC) und Gleichstrom-Anschlüssen (DC) ermöglichen eine bedarfsgerechte und schnelle Ladung von batterieelektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden. Ein besonderer Fokus liegt auf den Sicherheitsanforderungen der Polizei und anderer Behörden.
Durch das digitale Backend werden sämtliche Ladepunkte vernetzt, was eine zentralisierte Steuerung erlaubt und eine effiziente Nutzung der Energie ermöglicht. Gleichzeitig erleichtert dies die Verwaltung der Stromverträge für die Landesverwaltung.
Das Land Niedersachsen setzt damit konsequent auf eine klimafreundliche und digitalisierte Mobilität innerhalb der Verwaltung. Weitere Informationen stellt das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen bereit.

