Bad Iburg. Am Amtsgericht Bad Iburg findet am 16. und 23. März 2026 eine öffentliche Sitzung des Schöffengerichts statt. Im Mittelpunkt steht ein Verfahren wegen gewerbsmäßigen Diebstahls mit einem Gesamtwert von rund 149.350 Euro.
Verhandlung vor Gericht
Hintergrund der Anklage
Die 34-jährige Angeklagte aus Ratingen wird beschuldigt, zwischen August und September 2023 mehrere Diebstähle begangen zu haben. Laut Anklage hat sie sich auf Online-Anzeigen, die meist von älteren Menschen stammten und Haushaltshilfen suchten, beworben und unter einem Aliasnamen bei mehreren Probetagen Schmuck, Uhren sowie Bargeld entwendet.
Tatorte und Schaden
Die Taten sollen an insgesamt acht verschiedenen Orten stattgefunden haben, darunter auch in Dissen. Der durch die Diebstähle entstandene Schaden wird von der Staatsanwaltschaft auf 149.350 Euro beziffert.
Ablauf der Verhandlung
Die Verhandlung wird vor dem Schöffengericht im Saal Bibliothek (früher Saal 126) des Amtsgerichts Bad Iburg geführt. Am 16. März 2026 sind neun Zeugen geladen, die zum Verfahren aussagen sollen. Die Verhandlung wird am 23. März um 10:00 Uhr fortgesetzt.
„Die Angeklagte soll sich während des Probearbeitens Schmuck, Uhren und Bargeld entwendet haben“, sagte die Staatsanwaltschaft.
Weitere Informationen zum Amtsgericht Bad Iburg und laufenden Verfahren finden Sie auf der offiziellen Webseite des Gerichts Amtsgericht Bad Iburg.
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Ausblick auf das Verfahren am Amtsgericht Bad Iburg
Die kommenden Sitzungstermine am 16. und 23. März 2026 werden weitere Zeugenaussagen und die Fortsetzung des Verfahrens gegen die 34-jährige Angeklagte umfassen. Das Schöffengericht wird den Fall aufgrund der vorliegenden Beweislage bewerten und anschließend sein Urteil fällen. Beobachter erwarten eine intensive Befragung der geladenen Zeugen, um die Tatvorwürfe zu klären.

