Schwenningen. Die Schwenninger Wild Wings setzten sich im entscheidenden Playoff-Kampf gegen die Wolfsburg Grizzlys durch und ziehen damit ins Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ein. Das dramatische Spiel war geprägt von einem späten Comeback und einer packenden Verlängerung – ein echtes Schwenningen Playoff Viertelfinale-Drama.
Spannendes Playoff-Drama: Schwenningen Playoff Viertelfinale
Das Duell zwischen den Schwenningen Wild Wings und den Wolfsburg Grizzlys entwickelte sich zu einem intensiven Kampf um den Einzug ins Viertelfinale. Nach einem 0:2-Rückstand schaffte Matthew White mit einem Doppelpack den Ausgleich zum 2:2. Das entscheidende dritte Spiel der Serie musste daher in die Verlängerung gehen. Dort traf Alexander Karachun für Schwenningen zum 3:2-Sieg.
Schlüsselspieler und Spielverlauf
Matthew White, der den verletzten Star Spencer Machacek vertreten hatte, zeigte mit insgesamt 20 Toren und 19 Vorlagen in 42 Playoff-Spielen seine Bedeutung für die Grizzlys. Trotz seiner starken Leistung reichte es nicht, um Wolfsburg den Einzug in die nächste Runde zu ermöglichen. Die Wolfsburger zeigten vor allem im zweiten Drittel Schwächen, was Schwenningen zum 2:0 nutzte.
Joacim Eriksson, Torhüter der Wild Wings, erwies sich erneut als sicherer Rückhalt, was maßgeblich zum Auswärtssieg beitrug. Alexander Karachun überzeugte mit drei Toren in der Serie und dem Siegtor in der Overtime. Mit diesem Erfolg zieht Schwenningen erstmals seit 1995 zum dritten Mal ins DEL-Viertelfinale ein.
Zitat von Alexander Karachun
„Das ist die Kirsche auf der Sahnetorte. Davon träumt man die ganze Saison! Vor dem 3:2 wurde ich ordentlich bearbeitet und habe die Scheibe gut gehalten. Da reagiert man nur noch mit Instinkten und denkt gar nicht nach. Nun kann alles passieren und wir starten zu Hause. Wir werden uns nach so einer Leistung nicht verstecken.“
Reaktionen der Wolfsburger Seite
Sportdirektor Charly Fliegauf äußerte sich angesichts der Niederlage pragmatisch: „Das waren nur wenige Nuancen, die den Unterschied ausmachten. Wenn man eine Serie zu Hause verliert, ist das nicht gut. Nach dem letzten Jahr war es für uns schwierig – auch vom Budget her. Wir haben einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, mehr aber auch nicht.“
Der neue Wolfsburger Trainer Tyler Haskins verlor im achten Spiel seiner Amtszeit bereits zum vierten Mal. Spieler Julian Chrobot zeigte sich enttäuscht: „Wir hatten deutlich mehr in der Mannschaft drin. Wir haben das ganze Spiel dominiert, aber Schwenningen stand defensiv sehr gut.“
Beide Teams bereiten sich nun auf das nächste Viertelfinale vor.
Ausblick auf das Viertelfinale
Schwenningen trifft im Viertelfinale auf die Kölner Haie. Eine Besonderheit: Da die Kölner Halle nicht zur Verfügung steht, beginnt die Serie am Mittwoch, 25. März 2026, im heimischen Schwenningen (Live bei MagentaSport ab 19.15 Uhr). Die Wild Wings starten mit viel Euphorie und setzen auf die Unterstützung ihrer Fans. Trainer Steve Walker betont die Herausforderungen der Begegnung: „Köln ist physisch stark und hat ein tolles Power-Play. Wir lieben diese Herausforderung.“
Für Wolfsburg endet die Saison erneut vor den Top 8, was sportlich und finanziell eine schwierige Situation darstellt. Die Grizzlys wollen jedoch an der Weiterentwicklung arbeiten, wie Fliegauf betont.
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Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Schwenningen Playoff Viertelfinale bringt lokale Eishockey-Begeisterung
Der Einzug der Schwenninger Wild Wings ins DEL-Viertelfinale sorgt für große Freude und viel Aufmerksamkeit in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die Erfolge der Mannschaft stärken das Interesse am Eishockey und bieten den Fans spannende Spiele auf hohem Niveau. Die Heimspiele im Viertelfinale im Schwenninger Helios Arena sind eine Gelegenheit für die Bürgerinnen und Bürger, Live-Sport in der Region zu erleben und die Mannschaft zu unterstützen.
Die Organisatoren und der Verein planen neben den Spielen auch Fanaktionen und Veranstaltungen, um die lokale Sportkultur weiter zu fördern. Die kommenden Wochen stehen ganz im Zeichen der Playoffs, die Schwenningen als attraktiven Sportstandort weiter profilieren können.
Fans und Interessierte können sich auf weitere intensive Duelle in der DEL freuen, die am 24. März mit den Spielen EHC Red Bull München gegen ERC Ingolstadt sowie Straubing Tigers gegen Eisbären Berlin fortgesetzt werden.
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