Spitzenverbände unterstützen Merz‘ Absage an Rechtspopulismus

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Berlin. Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege haben sich klar gegen Rechtspopulismus positioniert und die Absage von Bundeskanzler Friedrich Merz an Koalitionen mit der AfD ausdrücklich begrüßt. Die freie wohlfahrtspflege rechtspopulismus absage ist Thema ihres jüngsten Spitzentreffens zur politischen Lage nach den Landtagswahlen.

Für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege verstehen sich als Vertreter eines Wertekanons, der für Inklusion und gesellschaftlichen Zusammenhalt steht. Achim Meyer auf der Heyde, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW e.V.), betont, dass die zahlreichen sozialen Angebote der Wohlfahrtspflege oft als Schutzschild für demokratische Werte fungieren. Die Verbände sehen einen Widerspruch zwischen ihrem Engagement und den ausgrenzenden Gesellschaftsbildern von Rechtsextremismus und Rechtspopulismus.

Klare Abgrenzung gegenüber Rechtspopulismus

In diesem Zusammenhang begrüßen die Spitzenverbände ausdrücklich die Entscheidung von Bundeskanzler Friedrich Merz, die Zusammenarbeit mit der AfD auf dem CDU-Parteitag im Februar 2026 ausgeschlossen zu haben. Dieser Schritt wird als bedeutendes Signal gegen menschenfeindliche Haltungen gewertet, die auch Einrichtungen der Wohlfahrtspflege bedrohen.

Bedrohungen für die Wohlfahrtspflege

Bereits jetzt sind einzelne Aktive und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege Ziel von verbalen Angriffen und tätlichen Attacken durch rechtspopulistische Gruppierungen. Meyer auf der Heyde mahnt zur Solidarität innerhalb der Gemeinschaft:

„Wenn einzelne von uns markiert und angegriffen werden, dürfen wir uns nicht wegducken, sondern stehen füreinander ein. Schließlich könnte jeder und jede von uns als nächstes von Rechtspopulisten markiert werden. Deshalb verabreden wir eine Solidaritäts-Garantie.“

  • Verteidigung demokratischer Werte als gemeinsames Ziel
  • Ablehnung von ausgrenzenden Ideologien
  • Steigende Angriffe auf Wohlfahrtsakteure

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Abschluss: Freie Wohlfahrtspflege als Stütze der Gesellschaft

Die Aussprache der Spitzenverbände in Berlin unterstreicht die wichtige Rolle der freien Wohlfahrtspflege im gesellschaftlichen Gefüge. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies, dass soziale Einrichtungen weiterhin als Orte des Zusammenhalts, der Hilfe und der Demokratie fungieren. Die klare Absage an rechtspopulistische Tendenzen soll auch künftige Angriffe verhindern und die Handlungsfähigkeit der Verbände sichern.

Zukünftige Schritte beinhalten den Ausbau von Solidaritätsmechanismen sowie die öffentliche Kommunikation gegen Rechtsextremismus. Interessierte können sich auf der Website der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) informieren. Weitere Hintergründe zur politischen Positionierung und dem Selbstverständnis der Wohlfahrtspflege sind in der veröffentlichten Broschüre zu finden.

Mehr zum Thema soziale Verantwortung und gesellschaftlichen Zusammenhalt lesen Sie zudem auf regionalupdate.de. Verlässliche Informationen zum Thema Rechtspopulismus bietet außerdem die Bundeszentrale für politische Bildung unter bpb.de.

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