Spitzenverbände stärken Menschenwürde und lehnen Koalition mit Rechtspopulisten ab

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Berlin. Die Freie Wohlfahrtspflege Rechtspopulisten Absage erteilt: Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege haben sich klar gegen eine Zusammenarbeit mit Rechtspopulisten ausgesprochen und unterstützen die eindeutige Ablehnung von Koalitionen mit der AfD durch Bundeskanzler Friedrich Merz.

Klare Haltung Wichtig

Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege betonen ihr Selbstverständnis als engagierte Akteure für eine inklusive Gesellschaft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. In ihrem jüngsten Treffen thematisierten sie die aktuelle politische Lage nach den Landtagswahlen sowie die Auswirkungen auf ihre Arbeit. Die Verbände sehen sich und die von ihnen betreuten Menschen durch Rechtspopulismus und Rechtsextremismus bedroht.

Wertekanon der Wohlfahrtspflege

Der Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW e.V.), Achim Meyer auf der Heyde, erklärt:

„Bei aller Vielfalt der Verbandskulturen verbindet uns der Wertekanon der Freien Wohlfahrtspflege. Als Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege stehen wir für eine inklusive Gesellschaft und engagieren uns für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit unseren sozialen Angeboten wirken wir vielerorts auch als Bollwerk für die Demokratie.“

Ablehnung von Rechtspopulismus

Die Verbände stellen klar, dass ihre Werte im Widerspruch zu menschenfeindlichen und ausgrenzenden Einstellungen von Rechtspopulisten und Rechtsextremen stehen. Deshalb begrüßen sie die Aussage von Bundeskanzler Merz beim CDU-Parteitag am 20. Februar 2026, mit der er alle Überlegungen zu einer Koalition mit der AfD strikt ablehnte. Meyer auf der Heyde fügt hinzu:

„Diese klarstellende Entscheidung des Bundeskanzlers Merz hat unsere volle Unterstützung. Für diese klaren Worte gibt es Rückenwind aus der Wohlfahrt.“

Schutz vor Angriffen und Solidarität

Die Freie Wohlfahrtspflege sieht sich aktuell vermehrt verbalen Angriffen und sogar tätlichen Übergriffen ausgesetzt. Meyer auf der Heyde betont die Notwendigkeit von Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung:

„Wenn einzelne von uns markiert und angegriffen werden, dürfen wir uns nicht wegducken, sondern stehen füreinander ein. Schließlich könnte jeder und jede von uns als nächstes von Rechtspopulisten markiert werden. Deshalb verabreden wir eine Solidaritäts-Garantie.“

  • Die Freie Wohlfahrtspflege leistet wichtige soziale Arbeit für vulnerable Gruppen.
  • Sie versteht sich als Verteidiger demokratischer Werte gegen rechtsextreme Einflüsse.

Weitere Informationen zum Selbstverständnis der Freien Wohlfahrtspflege sind auf der Webseite der BAGFW verfügbar. Detaillierte Zahlen und Fakten zur Freien Wohlfahrtspflege bietet die Statistik 2020.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Einordnung und praktische Bedeutung

Auch in den Regionen sind Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege elementar für die soziale Infrastruktur. Sie unterstützen Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen und fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die klare Absage an Rechtspopulisten signalisiert ihnen Rückhalt in politischer und gesellschaftlicher Hinsicht.

Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies, dass soziale Dienste und Beratungsangebote weiterhin gestärkt und geschützt werden. Die Solidaritäts-Garantie der Verbände schafft zudem ein verbindendes Netzwerk, das Angriffe auf soziale Einrichtungen nicht unkommentiert lässt.

Zukünftig plant die Freie Wohlfahrtspflege verstärkte Aufklärungsarbeit sowie den Ausbau des Schutzes gegen politische Anfeindungen. Für weiterführende Informationen und regionale Neuigkeiten besuchen Sie gern regionalupdate.de. Zudem bietet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend detaillierte Hintergründe zur sozialen Arbeit in Deutschland unter www.bmfsfj.de an.

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