VW-Rückruf wegen Brandgefahr bei fast 100.000 Elektroautos

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Lahr. Volkswagen ruft weltweit fast 100.000 Elektrofahrzeuge zurück, betroffen von der VW Rückruf Hochvoltbatterie sind zentrale Modelle wie der ID.3, ID.4, ID.5, ID. Buzz sowie der Cupra Born. Grund sind mögliche Batterieprobleme mit potenzieller Brandgefahr.

Wichtige Rückrufinfos VW Rückruf Hochvoltbatterie

Der Rückruf umfasst laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) insgesamt 94.031 Fahrzeuge weltweit, davon etwa 28.000 in Deutschland. Die betroffenen Modelle basieren auf der sogenannten MEB-Plattform und sind wichtige Bausteine im Elektromobilitäts-Angebot des Volkswagen-Konzerns. Neben Volkswagen betrifft die Maßnahme auch die Marke Cupra.

Betroffene Modelle und Umfang

Folgende Elektrofahrzeuge sind zentral vom Rückruf betroffen:

  • VW ID.3 (ein Volumenmodell für viele Elektromobilitäts-Einsteiger)
  • VW ID.4 (Elektro-SUV für Familien und Alltagsfahrer)
  • VW ID.5 (Coupé-Ableger des ID.4)
  • VW ID. Buzz (auch als Cargo-Variante für gewerbliche Nutzung)
  • Cupra Born (knapp 20.000 Fahrzeuge weltweit)

Die Rückrufe werden unter den KBA-Referenzen 16271R (Volkswagen) und 16269R (Cupra Born) mit den internen Codes 93MI und 93S4 geführt. In Deutschland sind 22.182 Volkswagen und 5.976 Cupra Born von dem Rückruf betroffen.

Technische Ursachen und Abhilfemaßnahmen

Die Probleme betreffen einzelne Module der Hochvoltbatterie, die nicht den technischen Spezifikationen entsprechen können. Das kann zu einer verringerter Reichweite, Warnsignalen im Fahrzeug und im schlimmsten Fall zu einer Brandgefahr führen. Als Maßnahmen plant VW ein Software-Update sowie eine Überprüfung der Hochvoltbatterie in den Werkstätten. Falls nötig, werden einzelne Batteriemodule ausgetauscht.

„Ein E-Auto, das wegen möglicher Batterieprobleme in die Werkstatt muss und bei dem Brandgefahr nicht ausgeschlossen werden kann, ist aus Sicht der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer kein bloßer Bagatellmangel.“

Die rechtliche Einschätzung der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer kommt zu dem Schluss, dass es sich bei dem Rückruf um einen erheblichen Sachmangel handelt, der gegebenenfalls Ansprüche auf Nacherfüllung oder Schadensersatz begründen kann. Die Kanzlei bietet Betroffenen eine kostenlose Ersteinschätzung im E-Mobilitäts-Online-Check an.

Rückruf im größeren Kontext der E-Mobilität

Der VW Rückruf reiht sich ein in eine Reihe von Maßnahmen verschiedener Hersteller wegen Batterieproblemen. Ähnliche Rückrufe gab es zuletzt bei Mercedes (Modelle EQA und EQB) sowie bei Ford (Kuga Plug-in-Hybrid). Diese zeigen, dass Hochvoltbatterien weiterhin eine sensible Komponente in der Elektromobilität sind.

Beispielsweise müssen bei Mercedes immer mehr Batterien komplett ersetzt werden, nachdem früher nur Zwischenmaßnahmen ergriffen wurden.

Für weitere Informationen zum Thema Elektromobilität und Rückrufaktionen empfiehlt sich auch ein Blick auf die Seite des Kraftfahrt-Bundesamts.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Bedeutung und Handlungsempfehlungen für betroffene Verbraucher

Für Verbraucher in der Region Lahr und deutschlandweit ist der Rückruf trotz des Ärgernisses aus Sicherheitsgründen notwendig. Betroffene Halter sollten Rückrufschreiben, Werkstattbelege und eventuelle Einschränkungen sorgfältig dokumentieren und prüfen, ob sie rechtliche Ansprüche geltend machen können. Die Hersteller arbeiten derzeit an der Umsetzung der Abhilfemaßnahmen, betroffene Fahrzeughalter werden zur zeitnahen Werkstattanmeldung aufgefordert.

Die Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH aus Lahr, bekannt für ihre Verbraucherschutzarbeit, unterstützt Betroffene mit rechtlicher Beratung. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur kostenlosen Ersteinschätzung bietet die Kanzlei im oben genannten Online-Check.

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