Zum 1. April 2026 verstärkt Stefanie Reichart den Vorstand der Stiftung Zollverein. Sie übernimmt die Verantwortung für die Weiterentwicklung des UNESCO-Welterbes Zollverein gemeinsam mit Christoph Tesche.
Stefanie Reichart im Vorstand der Stiftung Zollverein
Die Stiftung Zollverein hat einen neuen Vorstand: Ab April 2026 wird Stefanie Reichart Teil des Führungsteams sein. Gemeinsam mit Christoph Tesche, dem Vorsitzenden, wird sie die Geschicke der Stiftung lenken und die Weiterentwicklung des UNESCO-Welterbes Zollverein vorantreiben. In einer Zeit, in der das Welterbe sein 25-jähriges Bestehen feiert, setzen die Verantwortlichen ein Zeichen für die zukünftige Strategie und Visionen.
Erfahrungen und neue Impulse
Stefanie Reichart bringt umfassende Erfahrungen im Bereich Kultur und Kunst mit. Seit 2021 leitet sie das Referat für Kultur, Sport und Industriekultur beim Regionalverband Ruhr, wo sie zahlreiche innovative Projekte erfolgreich implementierte. Ihr Engagement für das Ruhrgebiet und ihre internationale Vernetzung werden als wichtige Ressourcen für die Entwicklung der Stiftung angesehen. Christoph Tesche betont: „Mit Stefanie Reichart gewinnen wir eine ausgewiesene Expertin, die nicht nur im Ruhrgebiet verwurzelt ist, sondern auch ein breites internationales Netzwerk hat.“
Die Rolle der Stiftung Zollverein
Die Stiftung Zollverein hat den Auftrag, das UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen zu bewahren und zu entwickeln. Als Eigentümerin der übertägigen Gebäude und Anlagen arbeitet die Stiftung daran, die ’schönste Zeche der Welt‘ weiterhin als kulturellen Anziehungspunkt zu etablieren. Mit jährlich rund 1,7 Millionen Besuchern ist sie die größte Touristenattraktion im Ruhrgebiet. Zudem wird die Zollverein regelmäßig mit musealen Angeboten, Konzerten und Veranstaltungen belebt, was die kulturelle Planung unter Reicharts Leitung weiter stärken wird.
„Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Arbeit im Vorstand der Stiftung Zollverein“, sagt Reichart. „Mit Christoph Tesche gemeinsam an der Zukunft des Welterbes zu arbeiten, ist eine spannende Herausforderung, auf die ich mich sehr freue.“ Die Stiftung setzt mit dieser Neubesetzung klare Signale für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Standorts und die Förderung von Kunst und Kultur im Ruhrgebiet.

