Humanitärer Kongress 2026: Experten treffen sich in Berlin

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Am 21. und 22. April 2026 findet im silent green Kulturquartier in Berlin der Humanitarian Congress statt. Experten aus Medizin, humanitärer Hilfe und Wissenschaft adressieren die aktuelle Krise in der humanitären Hilfe.

Humanitäre Hilfe im Krisenzustand

Der Humanitarian Congress, veranstaltet von namhaften Organisationen wie Ärzte der Welt und Ärzte ohne Grenzen, beleuchtet die Herausforderungen, die die humanitäre Hilfe derzeit prägen. Drastische Mittelkürzungen und ein Vertrauensverlust in die Hilfsstrukturen betreffen Millionen von Menschen weltweit. „Nationale und geopolitische Interessen bestimmen zunehmend, wohin Gelder fließen“, sagt Katri Bertram, Expertin für globale Gesundheit und neue Direktorin von Ärzte der Welt. Sie warnt vor den Gefahren, die drohen, wenn humanitäre Bedürfnisse nicht ins Zentrum des Handelns gerückt werden.

Renommierte Sprecher und hochkarätige Diskussionen

Der Kongress vereint renommierte Sprecherinnen und Sprecher, darunter Fatou Bensouda, die ehemalige Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs, sowie Hansjörg Strohmeyer von der UNOCHA. Sie werden gemeinsam mit anderen Expert*innen erörtern, wie bestehende Probleme im humanitären Sektor angegangen werden können. Auch der Fachberater für Gesundheit von Ärzte der Welt, Humam Dawood, wird seine Erfahrungen aus Krisengebieten wie Syrien und der Ukraine teilen.

Livestream und integrierte Medienanfragen

Das gesamte Programm des Kongresses wird im Livestream übertragen, sodass Interessierte auch online teilnehmen können. Für Medienvertreter sind Interviews und Akkreditierungen über die Presseabteilung von Ärzte der Welt möglich. Die Kongresssprache ist Englisch, was eine internationale Teilnahme fördert.

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