Import seltener Erden: Über 50% aus China

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Seltene Erden sind unverzichtbare Rohstoffe für moderne Technologien. Im Jahr 2025 stiegen die Importe in Deutschland um 4,9 Prozent. Besonders auffällig ist die Abhängigkeit von China als Hauptlieferant.

Importe von seltenen Erden steigen

Deutschland verzeichnete im Jahr 2025 einen Anstieg der Importe seltener Erden um 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Laut vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden insgesamt 5.500 Tonnen seltener Erden eingeführt, deren Wert sich auf 77,6 Millionen Euro beläuft. Im Unterschied dazu lag die importierte Menge 2024 bei 5.200 Tonnen und einem Wert von 64,5 Millionen Euro.

Abhängigkeit von China

Ein erheblicher Teil dieser seltenen Erden stammt aus China. Im Jahr 2025 importierten die EU-Staaten etwa 46,8 Prozent ihrer seltenen Erden aus dem asiatischen Land. Die Dominanz Chinas auf dem Markt für seltene Erden wirft Fragen zur langfristigen Versorgungssicherheit auf, da diese Elemente essenziell für die Herstellung zahlreicher Hochtechnologieprodukte wie Akkumulatoren, Halbleiter und Elektromotoren sind.

Wachsendes Interesse in der Industrie

Die europäische Industrie zeigt ein wachsendes Interesse daran, die Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten zu verringern, insbesondere von China. Fachleute diskutieren zurzeit darüber, wie die regionale Förderung und der Recyclingprozess von seltenen Erden optimiert werden können, um eine nachhaltige und vertrauenswürdige Versorgung für die Zukunft sicherzustellen. Ein solcher Ansatz könnte nicht nur die Abhängigkeit reduzieren, sondern auch neue Arbeitsplätze in der Region schaffen.

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