bk Group AG widerspricht Schindlers Darstellungen zur Insolvenz

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Die bk Group AG stellt klar, dass die wirtschaftliche Notlage der THE GROW GmbH bereits vor der Rückübertragung der Anteile zu erkennen war. Dies geschieht als Reaktion auf öffentliche Äußerungen von Bernhard Schindler, dem ehemaligen Geschäftsführer.

Wirtschaftliche Schieflage bereits vor Rückübertragung

Die bk Group AG hat sich entschieden, den öffentlichen Darstellungen von Bernhard Schindler, dem ehemaligen Gesellschafter und Geschäftsführer der THE GROW GmbH, entgegenzutreten. Nach den Einschätzungen des Unternehmens war die wirtschaftliche Lage der THE GROW GmbH bereits vor der Rückübertragung ihrer Anteile im Jahr 2025 angespannt. Den Umständen nach war eine Rückübertragung der Anteile nicht unerwartet.

Im August 2023 hatte die bk Group AG ihre Anteile an der THE GROW GmbH an eine Gesellschaft verkauft, die dem Einfluss von Bernhard Schindler unterstand. Doch da eine vertragliche Zahlung im Februar 2025 ausblieb, wurden die Anteile gemäß der Vereinbarungen wieder an die bk Group AG zurückgegeben. Ein Eilverfahren, das von Schindler angestrengt wurde, wurde vom Landgericht Landshut abgelehnt.

Kritische Erkenntnisse aus der Analyse

Nach der Rückübertragung führte die bk Group AG eine umfassende Analyse der wirtschaftlichen Situation der THE GROW GmbH durch. Die Ergebnisse dieser Prüfung waren alarmierend: Es wurden nicht erstellte und überfällige Jahresabschlüsse sowie eine unzureichende steuerliche Dokumentation festgestellt. Zudem war die Buchhaltung der Gesellschaft nur teilweise belastbar, und es wurden fortlaufende Verluste über mehrere Geschäftsjahre verzeichnet.

Die Analyse ergab auch signifikante Abweichungen zwischen den kommunizierten und tatsächlich feststellbaren Kennzahlen. Zudem gab es umfangreiche Verbindlichkeiten gegenüber einer Vielzahl von Gläubigern. Diese Funde ließen darauf schließen, dass bereits zuvor eine kritische wirtschaftliche Lage vorlag, was durch zahlreiche Meldungen im Insolvenzverfahren bestätigt wurde.

Transparenz und Verantwortung im Fokus

Kapitalgeber, die auf der Grundlage eines positiven wirtschaftlichen Gesamtbildes investiert hatten, berichten von abweichenden Erwartungen, die durch die vorherige Geschäftsführungsinformation von Bernhard Schindler entstanden waren. Die bk Group AG erklärte, dass eine vollständige Nachvollziehbarkeit einzelner Geschäfte aus der Zeit der damaligen Geschäftsführung nur eingeschränkt möglich sei.

Obwohl die bk Group AG alle Anstrengungen unternommen hat, um Transparenz zu schaffen, zeigen sich Schwierigkeiten bei der Rekonstruktion aller wirtschaftlichen Zusammenhänge. Das Unternehmen weist zudem entschieden zurück, dass Entscheidungen nach der Rückübertragung ursächlich für die Insolvenz seien. Vielmehr wurden alle eingeleiteten Schritte als Reaktion auf die vorgefundene wirtschaftliche Situation vorgenommen.

Insgesamt sieht die bk Group AG ihre Verantwortung darin, die Sachlage objektiv darzustellen und den betroffenen Mitarbeitenden sowie Gläubigern gegenüber transparent zu agieren. Nach über 26 Jahren am Markt fordert das Unternehmen, dass nachhaltige Unternehmensführung und belastbare wirtschaftliche Strukturen im Vordergrund stehen sollten. Der offizielle Schlussbericht ist auf der Webseite der bk Group AG nachzulesen.

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