Das Team Sauberes Karlsruhe erweitert seine elektrische Fahrzeugflotte und die dazugehörige Ladeinfrastruktur. Diese Initiative ist Teil eines umfassenden Plans für nachhaltige Mobilität in der Stadt und wurde in Zusammenarbeit mit Powerlines realisiert.
Erweiterung der Ladeinfrastruktur in Karlsruhe
Das Team Sauberes Karlsruhe (TSK) hat die Elektrifizierung seiner Nutzfahrzeugflotte vorangetrieben und mit Powerlines eine zukunftsweisende Ladeinfrastruktur geschaffen. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme wird die Infrastruktur nun weiter ausgebaut, um eine zuverlässige Energieversorgung für E-Sammelfahrzeuge zu gewährleisten.
Effiziente Technik für nachhaltige Mobilität
Die entsprechende Ladeinfrastruktur wird am Betriebshof in der Ottostraße, dem logistischen Zentrum des kommunalen Betriebs, installiert. Hier starten täglich 50 Müllsammelfahrzeuge in den Karlsruher Stadtbereich. Ab 2024 wird das TSK in einer ersten Ausschreibung sieben elektrische Sammelfahrzeuge beschaffen, gefolgt von weiteren elf Fahrzeugen im Jahr 2025.
In Kooperation mit einer Vielzahl von Technologie- und Infrastrukturpartnern hat Powerlines die gesamte Installation der Kempower-Ladehardware übernommen. Diese umfasst ein intelligentes Lademanagementsystem von IO-Dynamics, das Lastspitzen minimiert und den Verbrauch von lokal erzeugtem Photovoltaikstrom steigert.
Langfristige Partnerschaften und Servicekompetenz
Ein zentrales Kriterium für die Zusammenarbeit mit Powerlines war die garantierte hohe Verfügbarkeit der Ladepunkte, da Ausfälle täglichen Betrieb stören würden. Powerlines bietet ein deutschlandweit verfügbares Servicemodell mit schnellen Reaktionszeiten und technischer Expertise.
Die Lösung beinhaltet zwei Kempower Power Units C802 mit jeweils vier Ladepunkten, die bis zu 160 kW Ladeleistung bereitstellen. Das intelligente Lademanagement ermöglicht eine dynamische Lastverteilung, sodass Fahrzeuge je nach Verweildauer optimal versorgt werden.
In einer weiteren Ausschreibung hat Powerlines erneut gewonnen: Die bestehende Ladeinfrastruktur am Standort Ottostraße wird um zwölf zusätzliche Ladepunkte mit einer Gesamtleistung von über 1.000 kW ergänzt. Die Inbetriebnahme ist für den Sommer 2026 geplant.
Durch diesen Ausbau setzt das TSK neue Maßstäbe in der Ladeinfrastruktur, die nicht nur maximale Effizienz, sondern auch Flexibilität für diverse Fahrzeugtypen bietet. Dennis Egen, Mobilitätsmanager des TSK, betont: „Diese Infrastruktur schafft die Grundlage für einen effizienten und nachhaltigen Betrieb unserer Flotte.“
Felix Fait, Roll-Out Manager bei Powerlines, fügt hinzu: „Wir zeigen gemeinsam, dass grüne Mobilität im öffentlichen Sektor Realität werden kann. Elektrische Müllfahrzeuge verbessern nicht nur die Luftqualität, sondern auch die Lebensqualität in der Kommune. Danke an alle Beteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit.”

