Im Rheder Norden beginnen am 20. April die Arbeiten für den neuen Windmühlpark. Dieser Park wird barrierefrei und naturnah gestaltet, um allen Generationen einen Raum für Begegnung zu bieten.
Neugestaltung des Windmühlparks
Die Garten- und Landschaftsbauer der Bocholter Firma Paetzold starten am 20. April mit der Umgestaltung des Windmühlparks im Rheder Norden. Der Plan beinhaltet die Schaffung einer Spiel-, Sport- und Erholungsfläche, die einen inklusiven Zugang für alle Menschen, unabhängig von Alter oder Beeinträchtigungen, ermöglicht.
Die neu gestaltete Fläche hinter dem Edeka-Markt wird bis zum Herbst 2026 Wiesen, Wege, Insektenhotels, Wildbienenstelen und Spielgeräte umfassen. Ein besonderes Highlight wird die „Naschecke“ sein, die mit Himbeeren, Brombeeren und Walderdbeeren bepflanzt wird.
Förderung durch Land und EU
Das Projekt wird mit rund 537.000 Euro aus dem Programm „Grüne Infrastruktur“ des Landes Nordrhein-Westfalen und der EU gefördert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 790.000 Euro. Regierungspräsident Andreas Bothe betont, dass der Windmühlpark ein grüner Begegnungsraum für alle Generationen schaffen soll.
Im neuen Park werden über 6000 Quadratmeter neben Wiesenflächen auch naturnahe Elemente wie Balancierbalken, Verzerrspiegel und Schattenspiele für Sinneserfahrungen sorgen. Die Wege werden wassergebunden und teilweise mit Restholzschnitzeln unterlegt, um eine barrierefreie Nutzung zu gewährleisten.

Sicherheitsmaßnahmen während der Bauzeit
Während der Bauarbeiten wird das Gelände für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Die Zufahrten von der Römerstraße, der Nepomukstraße sowie der Sachsenstraße werden ab dem 20. April nicht mehr zugänglich sein, während die Durchfahrt zwischen Edeka und Römerstraße geöffnet bleibt. Der Baustellenverkehr wird hauptsächlich über die Sachsenstraße geleitet.
Die Maßnahme zielt darauf ab, die ökologische Vielfalt in der Region zu fördern und gleichzeitig einen Raum für Erholung und Begegnung zu schaffen. Zudem gibt es im gesamten Park Aufmerksamkeitswellen, die sehgeschädigten Personen die Orientierung erleichtern sollen.
