Der Holzeinschlag in Deutschland ist 2025 um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Dies geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, die einen signifikanten Rückgang des Schadholzaufkommens zeigen.
Holzeinschlag auf niedrigem Niveau
Im Jahr 2025 wurden in den deutschen Wäldern insgesamt 57,3 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen, was einem Minus von 6,4 Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht. Im Vorjahr lag der Holzeinschlag noch bei 61,2 Millionen Kubikmetern. Der Rückgang ist vor allem auf die drastische Reduzierung des Schadholzeinschlags zurückzuführen. Für 2025 wurde ein Schadholzaufkommen von 12,7 Millionen Kubikmetern verzeichnet, was eine erhebliche Abnahme um 53,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt.
Schadholzaufkommen stark gesunken
Im Kontext der letzten Jahre zeigt sich ein deutlicher Trend: Nach den Rekordwerten von 2020, als über 60 Millionen Kubikmeter Schadholz erfasst wurden, hat sich das Schadholzaufkommen in den darauffolgenden Jahren verringert. Im Jahr 2025 betrug der Anteil des Schadholzes am gesamten Holzeinschlag nur noch 22,1 Prozent. Im Jahr 2020 war dieser Wert noch erschreckend hoch und lag bei nahezu drei Vierteln (74,8 Prozent).
Fichte bleibt wichtigste Holzart
Obwohl der Fichtenholzeinschlag im Jahr 2025 um 14,3 Prozent gesenkt wurde, bleibt die Fichte die bedeutendste Holzart in den deutschen Wäldern. Die sinkenden Einschlagszahlen spiegeln sich in der nachhaltigen Forstwirtschaft wider, die darauf abzielt, den ökologischen Zustand der Wälder langfristig zu sichern. Die positiven Entwicklungen im Schadholzbereich deuten auf eine Stabilisierung der Waldressourcen hin und zeigen, dass die Anstrengungen zur Aufforstung und Pflege der Wälder Wirkung zeigen.

