In der aktuellen Ausgabe von ‚maybrit illner‘ wird die Verantwortung Deutschlands in der Ukraine-Krise hinterfragt. Am Donnerstag, dem 16. April 2026, diskutiert die Moderatorin mit Experten, die die deutsch-ukrainischen Beziehungen beleuchten.
Erste Regierungskonsultationen seit 20 Jahren
Die ersten deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen seit zwei Jahrzehnten finden statt, als Friedrich Merz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zusammentrifft. Im Fokus stehen finanzielle Hilfen, militärische Unterstützung in Form von Drohnen sowie die strategische Verantwortung, die Deutschland in diesem Kontext übernimmt. Die öffentliche Diskussion intensiviert sich, insbesondere durch die bevorstehende Sendung von ‚maybrit illner‘.
Selenskyjs Einschätzung zur Partnerschaft mit Deutschland
In einem Exklusiv-Interview mit Maybrit Illner betont Selenskyj die wichtige Rolle Deutschlands für die Ukraine, indem er erklärt: „Der größte strategische Partner in Europa ist ganz sicher Deutschland.“ Auf die Frage, ob Deutschland wichtiger sei als die USA, hebt er hervor, dass Deutschland in der aktuellen Krise mehr leiste als die Amerikaner, die den ukrainischen Kampf bislang nicht finanziell unterstützen. Diese Aussagen werfen Fragen auf: Kann Deutschland tatsächlich eine führende Rolle einnehmen? Ist dies eine realistische Einschätzung oder ein verzweifelter Versuch, auf Unterstützung zu hoffen, während andere Mächte abgelenkt sind?
Experten analysieren die deutsche Verantwortung
In der Sendung am 16. April werden namhafte Gäste wie Wolfgang Ischinger, der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Marina Weisband, Publizistin und Grünen-Politikerin, sowie der Sicherheitsexperte Frank Sauer zu Wort kommen. Diese Experten werden diskutieren, ob Merz sich zu weit aus dem Fenster lehnt und welche Konsequenzen Deutschlands Engagement für Frieden oder Krieg haben könnte. Fragen zur strategischen Partnerschaft, den gewünschten Beiträgen der Ukraine und der künftigen Rolle Deutschlands werden thematisiert.
Die Sendung wird außerdem mit Untertiteln und in Gebärdensprache im ZDF-Streaming-Portal verfügbar sein, was die Zugänglichkeit für ein breites Publikum gewährleistet.
