Das Neubauprojekt der Bramkebrücke erreicht einen Meilenstein mit dem Aushub der zweiten Brückenhälfte. Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne besuchte die Baustelle und lobte die technische Leistung der Beteiligten.
Neubau der Bramkebrücke: Ein wichtiger Meilenstein
Das Millionenprojekt „Neubau der Bramkebrücke“ am Okerstausee hat einen entscheidenden Fortschritt erzielt: Der Aushub der zweiten Brückenhälfte hat begonnen, nachdem ein 140 Meter hoher Spezialkran erfolgreich die Uferseite gewechselt hat. Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne informierte sich am Standort über den Baufortschritt und die Herausforderungen, denen sich die Fachleute stellen mussten.
Technische Präzision und Innovationskraft
Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) führt das Projekt mit einem Budget von rund 19 Millionen Euro durch. Der Rückbau der bestehenden Brücke ist notwendig, um die neue Brücke über den Okerstausee errichten zu können. Verkehrsminister Tonne äußerte sich beeindruckt von der Effizienz und Leistungsfähigkeit der Infrastrukturplanung. NLStBV-Präsident Timo Quander räumte ein, dass die Erreichbarkeit des Ortes Schulenberg eine hohe Priorität habe und die Bauzeit durch innovative Prozesse um ein Jahr verkürzt werden konnte.
Zusammenarbeit und Community-Interesse
Am Baustellenbesuch nahmen zahlreiche Interessierte aus der Region teil, darunter Anwohner sowie Vertreter der Harzwasserwerke und der NLStBV. Günter Hartkens, Leiter des NLStBV-Geschäftsbereichs Goslar, betonte die ingenieurtechnischen Herausforderungen beim Einsatz des Kranes und hob die Erfolge der Baufirmen hervor. Die Fortschritte sind ein Zeichen für das Engagement und die Präzision, die für einen reibungslosen Rückbau der massiven Brückenelemente erforderlich sind.
