In Rheine fand am 16. April eine inspirierende Veranstaltung in der Stadtbibliothek statt. Im Rahmen der Reihe „Auf ein Gespräch mit…“ diskutierten Teilnehmende über die Hinterlassenschaften des Lebens und die Rolle von Büchern.
Ein Abend über Erinnerungen und Kulturgüter
Die Stadtbibliothek Rheine war am vergangenen Donnerstag Schauplatz einer anregenden Diskussion über die Frage, was von einem Leben bleibt. Der Fachreferent der Evangelischen Kirche von Westfalen, André Pabst, und seine Kollegin Jessica Bergstresser eröffneten die Abendveranstaltung mit einer Einführung zur laufenden Ausstellung „Was bleibt.“, die sich mit den bleibenden Spuren von Menschen auseinandersetzt. Die Besucher wurden eingeladen, persönliche Gedanken und Erinnerungen zu teilen.
Bücher als emotionale Begleiter
Ein zentrales Thema der Diskussion war die Bedeutung von Büchern im Leben der Menschen. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass Bücher eine herausragende Rolle als treue Begleiter in allen Lebensphasen spielen. „Bücher sind Kulturgut!“, brachte einer der Anwesenden zusammenfassend die Ergebnisse des Abends auf den Punkt. Es wurde deutlich, dass Bücher für viele nicht nur Wissen, sondern auch emotionale Erinnerungen transportieren. Im Gegensatz zu alltäglichen Gegenständen fällt es oft schwer, sich von ihnen zu trennen, was die besondere Anziehungskraft von Büchern verdeutlicht.
Die Ausstellung „Was bleibt.“
Die Ausstellung ist noch bis Ende dieser Woche in der Stadtbibliothek zu sehen und bietet den Besuchern die Möglichkeit, die hinterlassenen Spuren von Menschen nachzuvollziehen. Sie beschäftigt sich mit Erinnerungen, prägendem Erleben und Gegenständen, die das Leben der Menschen geprägt haben. Nach der Einführung durch Pabst und Bergstresser hatten die Gäste die Möglichkeit, in einem offenen Austausch ihre Sichtweisen zu diskutieren, wodurch das Thema schnell über die Exponate hinausging und zentrale Fragen des Lebens berührte. Viele der Anwesenden nutzten die Gelegenheit, die Ausstellung nach der Diskussion in Ruhe zu erkunden und weiter über die vorgestellten Themen nachzudenken.
Für Interessierte sind weitere Hinweise zur Ausstellung auf www.was-bleibt.de zu finden. Die Präsentation in Rheine stellt ein gemeinsames Projekt der Stadtbibliothek Rheine und der Evangelischen Kirchengemeinde Jakobi Rheine dar.

