Herzchirurginnen: Chancengleichheit und Sichtbarkeit stärken

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Am 21. April fand das Jahrestreffen der Kommission für Diversität der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie in Bad Berka statt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Bleiziffer wurde das Ziel verfolgt, die Chancengleichheit in der Herzchirurgie zu fördern.

Vielfalt und Chancengleichheit im Fokus

Bei dem Treffen setzte sich die Kommission für Diversität verstärkt mit der Sichtbarkeit von Frauen in der Herzchirurgie auseinander. Professorin Bleiziffer betonte die Wichtigkeit, ein Umfeld zu schaffen, in dem Frauen in dieser spezialisierten medizinischen Disziplin gefördert werden. „Uns geht es darum, die Rahmenbedingungen für alle Herzchirurgen zu verbessern, unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft“, so die Chefärztin der Klinik für Herzchirurgie.

Vorträge und Mentoring-Programme

Ein Highlight der Veranstaltung war das Vortrags- und Coachingprogramm mit Dr. Gunda Leschber, die als erste deutsche Chefärztin einer thoraxchirurgischen Klinik bekannt ist. Zudem sprach die Journalistin und Coach Sabine Schicke über die Herausforderungen und Chancen für Frauen im Gesundheitswesen. Die Teilnehmerinnen diskutierten über ein geplantes Mentoring-Programm, das dazu beitragen soll, Nachwuchstalente gezielt zu fördern und deren Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit zu erhöhen.

Nächste Schritte für die Zukunft

Die Kommission plant, relevante Veranstaltungen und wissenschaftliche Projekte zu organisieren, um die Sichtbarkeit von Herzchirurginnen weiter zu steigern. Das nächste Jahrestreffen soll 2027 in München stattfinden und steht bereits jetzt im Blickpunkt der Teilnehmerinnen. Die Zentralklinik Bad Berka, die zur RHÖN-KLINIKUM AG gehört, bleibt weiterhin ein zentraler Ort für diese wichtigen Diskussionen und Entwicklungen in der Herzchirurgie.

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