Steinmeier betont Bedeutung von Lokaljournalismus

Anzeige

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Vertreter von Lokalzeitungen im Schloss Bellevue empfangen und deren essentielle Rolle gewürdigt. Im Vorfeld des Tags des Lokaljournalismus am 5. Mai betonte er die verbindende Funktion dieser Medien für die Demokratie.

Wichtige Stütze der Demokratie

Beim Austausch mit etwa 20 Journalistinnen und Journalisten erklärte Steinmeier, dass Lokalzeitungen ein fundamentales Stück Heimat darstellen. „Ohne Lokaljournalismus gibt es kein gemeinsames Fundament vor Ort, das jede Demokratie braucht“, so der Bundespräsident. Er unterstreicht die Bedeutung von gutem Lokaljournalismus als eine der tragenden Säulen der offenen Gesellschaft.

Der Tag des Lokaljournalismus

Der Tag des Lokaljournalismus, initiiert von IPPEN.MEDIA und unterstützt von der dpa sowie Highberg, geht am 5. Mai 2026 an den Start. Rund 100 Zeitungen im deutschsprachigen Raum beteiligen sich an der Kampagne, die vorrangig junge Zielgruppen und Familien ansprechen soll. Am 30. April wird Bundeskanzler Friedrich Merz in Salzwedel einen Dialog mit Lesern führen. Die Schirmherrschaft hat die Deutsche UNESCO-Kommission übernommen.

Markus Knall, Chefredakteur von IPPEN.MEDIA, hebt hervor, dass die Einladung von Steinmeier ein starkes Signal für die Wertschätzung regionaler Berichterstattung ist. „Diese Würdigung zeigt, dass der ‚Tag des Lokaljournalismus‘ ein Zeichen für die nachhaltige Zukunft der lokalen Medienlandschaft ist“, betont Knall.

Engagierte Medienschaffende

Das Treffen umfasste Medienschaffende von Chefredakteuren bis hin zu Volontären. Katja Fleischmann von der dpa sagt: „Das Treffen sollte uns ermutigen, nah an den Menschen vor Ort zu bleiben.“ Die Digital Revenue Initiative (DRIVE), ein Kooperationsprojekt von dpa und Highberg, zielt darauf ab, die digitalen Erlöse von regionalen Verlagen zu steigern und neue Kooperationsformen zu entwickeln.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel