Am Freitag, dem 22. April 2026, steht im Emsland ein spannendes Derby an. Fußball-Oberligist SC Spelle-Venhaus empfängt den SV Holthausen zum Flutlicht-Duell. Insbesondere Philipp Elfert, der für Biene spielt, blickt voller Vorfreude auf das Match zurück in seine frühere Heimat.
Eine Rückkehr mit Emotionen
Für den 32-jährigen Philipp Elfert ist das Derby in seiner ehemaligen Heimstätte ein besonderes Highlight. Elfert, der bereits neun Jahre lang für den SC Spelle-Venhaus auflief, erinnert sich gerne an die Zeit zurück: „Das war eine verdammt coole Zeit“, sagt er. Der zentrale defensive Mittelfeldspieler spielte in seiner Karriere nur für Biene und Spelle und schätzt die familiäre Atmosphäre der Vereine.
Höhepunkte seiner Karriere
Zu den größten Momenten in seiner Zeit bei Spelle zählen für Elfert die spannenden NFV-Pokalspiele gegen den VfL Osnabrück und den VfB Oldenburg sowie das finale Meisterschaftsspiel 2023 beim TuS Bersenbrück. Trotz der verpassten Chance auf den DFB-Pokal bleibt er stolz auf seinen Werdegang. Mit insgesamt 245 Pflichtspielen hat Elfert einen wesentlichen Anteil am Erfolg des SCSV geleistet. „Es gab immer einen Kern in der Mannschaft, das ist ein Riesen-Pluspunkt für den Verein“, betont er.
Der Blick nach vorn
Beim derzeitigen Derby wird Elfert nicht nur auf das Spiel selbst gespannt sein, sondern auch auf die Rückkehr in das Abenteuer, das der Fußball für ihn bedeutet. „Es geht um mehr als nur drei Punkte – wir wollen den Derby-Sieg feiern“, erklärt der Spieler anschaulich. Auch in der aktuellen Saison gibt es Herausforderungen, da Biene sich im unteren Tabellendrittel aufhält und gegen den Abstieg kämpft. Verletzungspech hat die Mannschaft zusätzlich belastet.
Elfert spielt nun mit seinem Bruder David in Biene und ist glücklich über die familiären Bande im Team. Diese Zusammenarbeit ergänzt sich gut mit ehemaligen Speller Spielern, die ebenfalls im Kader stehen: „Unsere Kabine ist genauso top. Es macht Spaß, mit den Jungs zusammen zu arbeiten.“ Die Vorfreude auf das Derby am Freitag zwischen dem SCSV und dem SV Holthausen ist bei allen Spielern spürbar.

