Im Jahr 2024 wurde im deutschen Handwerk ein Umsatz von 762 Milliarden Euro erzielt, was einem Rückgang von 0,6 % entspricht. Laut Statistischem Bundesamt sind insbesondere kleine Betriebe betroffen, während größere Unternehmen Zuwächse verzeichnen können.
Umsatzentwicklung im Handwerk
Die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass die rund 564.000 Handwerksunternehmen in Deutschland im Jahr 2024 einen Umsatz von 762 Milliarden Euro generierten. Damit sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 %. Ebenso verringerte sich die Anzahl der Handwerksunternehmen um 0,7 %. Besonders bemerkenswert ist, dass der Sektor im Jahresdurchschnitt etwa 6 Millionen Menschen beschäftigte, wovon 4,1 Millionen sozialversicherungspflichtig angestellt und 1,3 Millionen geringfügig beschäftigt waren.
Branchenspezifische Entwicklungen
Die Umsatzentwicklung zeigt deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Gewerben. Während die Gesundheits- und Kfz-Branche von deutlichen Umsatzsteigerungen profitiert, verzeichnen das Ausbau- und Bauhauptgewerbe sowie Handwerke für den gewerblichen Bedarf Rückgänge. Diese divergierenden Trends verdeutlichen die Herausforderungen, vor denen kleine Betriebe stehen, während größere Handwerksunternehmen hingegen in der Lage sind, Wachstum zu erzielen.
Handwerk im gesamtwirtschaftlichen Kontext
Der Anteil des Handwerks am gesamtwirtschaftlichen Umsatz liegt nun bei 7,8 %. Diese Kennzahl zeigt, dass das Handwerk trotz der aktuellen Herausforderungen einen signifikanten Teil der deutschen Wirtschaft ausmacht. Die Fakten unterstreichen die Notwendigkeit, die kleineren Betriebe zu unterstützen, um deren Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und mögliche Fachkräfteengpässe zu verhindern.

