Erster Mobilitätshub im Europa-Viertel eröffnet

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Im neu entstehenden Europa-Viertel in Rheine wurde der erste Mobilitätshub übergeben. Mit drei geplanten Quartiersgaragen soll der Autoverkehr nachhaltig reduziert werden.

Schlüsselübergabe markiert wichtigen Meilenstein

Die offizielle Schlüsselübergabe des ersten Mobilitätshubs im Europa-Viertel fand Mitte April statt. Vertreter der Stadt Rheine, des Bauunternehmens Goldbeck und der Stadtwerke Rheine feierten gemeinsam diesen bedeutenden Fortschritt. Die Mobilitätshubs fungieren als zentrale Elemente in dem weitgehend autofreien Quartier und sind entscheidend für die Verkehrsinfrastruktur.

Moderne Mobilitätsangebote für die Bewohner

Insgesamt werden drei Mobilitätshubs mit je rund 200 Stellplätzen errichtet. Diese Garagen bündeln nicht nur den ruhenden Verkehr, sondern bieten auch innovative Mobilitätsangebote wie Car-Sharing und E-Lastenrad-Sharing sowie Flächen für Paketstationen. Die kurze Distanz von etwa 150 Metern zwischen den Wohnanlagen und den Hubs garantiert hohen Komfort für die zukünftigen Anwohner.

Nachhaltigkeit und Flexibilität im Fokus

Nach der Fertigstellung der Außenanlagen wird nun das Parkleitsystem installiert, sodass der erste Hub bald betriebsbereit ist. Bereits 30 Prozent der Stellplätze sind mit einer Wallbox für E-Fahrzeuge ausgestattet, und es besteht die Möglichkeit, bis zu 90 Prozent der Stellplätze entsprechend zu erweitern. Ein zentrales Ziel des Konzeptes ist es, den Autoverkehr bewusst zu reduzierend. Die Bewohner müssen für Stellplätze keine festen Kosten tragen, sondern zahlen einen geringen monatlichen Beitrag bei Nutzung.

Um Nachhaltigkeit zu gewährleisten, wurden beim Bau ausschließlich sortenreine und vollständig recycelbare Materialien verwendet. Ein Gründach, Photovoltaikanlagen und Maßnahmen zur Regenwasserrückhaltung tragen zur ökologischen Bilanz des Hubs bei. Zudem sorgen schallabsorbierende Decken für optimalen Lärmschutz.

Die Nutzung erfolgt künftig über eine noch zu entwickelnde Quartiers-App. Für den Bau des Mobilitätshubs hat die Stadt Rheine zudem eine Landesförderung in Höhe von 846.000 Euro erhalten, während die Planung und Umsetzung von der Goldbeck-Geschäftsstelle in Osnabrück verantwortet wurde.

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