Am 1. Mai mobilisieren die Gewerkschaften in Lingen und Emlichheim unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“. Die Veranstaltung beginnt um 10:15 Uhr am Gewerkschaftshaus in Lingen und fordert faire Löhne sowie gute Arbeitsbedingungen.
Aufruf zur Solidarität und Gerechtigkeit
Die DGB-Kreisverbände Emsland und Grafschaft Bentheim laden am 1. Mai dazu ein, für soziale Gerechtigkeit auf die Straße zu gehen. Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ fordern die Gewerkschaften, dass die Beschäftigten nicht die Hauptlast wirtschaftlicher Krisen tragen. Die Kundgebung beginnt um 11:00 Uhr auf dem Marktplatz in Lingen nach einer Demonstration durch die Innenstadt.
Reden und musikalische Begleitung
Oberbürgermeister Dieter Krone wird bei der Auftaktveranstaltung Grußworte an die Teilnehmenden richten. Ein zentrales Element der Kundgebung wird die Mairede von Stefan Störmer, dem Landesvorsitzenden der GEW, sein. Er wird auf die Herausforderungen, denen Beschäftigte derzeit gegenüberstehen, eingehen und Perspektiven zur Verbesserung der Arbeitswelt aufzeigen.
Für eine kulturelle Umrahmung sorgen Timon & Techina, die für musikalische Unterhaltung auf dem Marktplatz sorgen werden. „Der 1. Mai ist ein Tag, an dem wir unsere Werte sichtbar machen: Respekt, faire Arbeit und soziale Sicherheit“, betonen die Gewerkschaften. Diese Veranstaltung soll ein Zeichen setzen für Rechte der Arbeitnehmer und gegen eine Politik, die kurzfristige Profite über das Wohl der Menschen stellt.
Traditionelles Maibaum-Aufstellen in Emlichheim
Bereits am 30. April lädt die DGB-Ortsgruppe Emlichheim/Neuenhaus zu einem gemeinsamen Maibaum-Aufstellen ein. Ab 17:00 Uhr am Haus Ringerbrüggen in Emlichheim stehen der Austausch und die Gemeinschaft im Fokus. Bernd Mentgen, Vorsitzender des DGB-Kreisverbands Grafschaft Bentheim, wird ebenfalls vor Ort sein und einen einleitenden Redebeitrag leisten.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an beiden Veranstaltungen teilzunehmen und sich aktiv an der Diskussion um gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit zu beteiligen. „Erst unsere Jobs – dann eure Profite“, so die klare Botschaft der Gewerkschaften.

