Neue Lackieranlage bei BMW Motorrad in Berlin

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BMW Motorrad hat eine moderne Lackieranlage am Berliner Standort eröffnet, die als bedeutender Schritt in der Motorradproduktion gilt. Mit einem Investitionsvolumen von über 50 Millionen Euro soll die Effizienz und Nachhaltigkeit der Produktion gesteigert werden.

Investition in die Zukunft der Motorradproduktion

Die neue Lackieranlage im BMW Group Werk Berlin bekräftigt BMW Motorrads Engagement für innovative und nachhaltige Produktionsmethoden. Mit einer Fläche von rund 4.300 Quadratmetern und einer Kapazität von bis zu 1,3 Millionen Bauteilen pro Jahr, stellt diese Investition die größte Einzelinvestition des Unternehmens in die Motorradfertigung seit 2015 dar.

Nachhaltigkeit im Fokus

Die Lackieranlage trägt aktiv zu den Nachhaltigkeitszielen der BMW Group bei. Ziel ist die Reduzierung des CO₂e-Fußabdrucks in der gesamten Wertschöpfungskette durch den Einsatz erneuerbarer Energien und innovativer Technologien. Bereits seit 2020 wird der gesamte Strombedarf des Berliner Werks aus nachhaltigen Quellen gedeckt. Helmut Schramm, Leiter Produktion, beschreibt die neue Anlage als ein starkes Signal für Berlin und die Motorradproduktion der Zukunft.

Innovative Technologien für Ressourcenschonung

Die Lackiererei nutzt fortschrittliche Techniken, um Ressourcen zu sparen und Emissionen zu reduzieren. Beispielsweise wird der beim Lackieren entstehende Lacknebel durch trockene Filtertechnik aufgefangen, was den Wasserverbrauch um bis zu 86 Prozent und die Abfallmenge um etwa 89 Prozent reduzieren kann. Zudem wird durch den Umluftbetrieb der Lackierkabinen der Energiebedarf gesenkt. Kombiniert mit Wärmerückgewinnungssystemen kann der Energieverbrauch um rund 47 Prozent gesenkt werden.

Diese Maßnahmen wirken sich ebenfalls positiv auf die CO₂e-Emissionen des Lackierprozesses aus, die voraussichtlich um etwa 85 Prozent im Vergleich zur alten Anlage gesenkt werden können. Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin, unterstreicht die Bedeutung dieser Investition für die lokale Wirtschaft und die Technologie- und Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt.

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