Der SC Spelle-Venhaus feierte am vergangenen Wochenende einen klaren 4:0-Derby-Sieg gegen den SV Holthausen Biene. Während die Spieler jubelten, musste Außenbahnspieler Steffen Schepers aufgrund einer Verletzung erneut auf sein Comeback verzichten.
Fehlende Rückkehr nach schweren Verletzungen
Die Freude über den Sieg des SC Spelle-Venhaus wird bei einem Spieler jedoch von Wehmut überschattet. Steffen Schepers, der in der vergangenen Saison aufgrund von Verletzungen nur sporadisch zum Einsatz kam, konnte auch im Derby gegen seinen früheren Verein Biene nicht auf dem Platz stehen. Der 29-Jährige, der zwischen 2018 und 2023 für Biene spielte, hatte sich nach einem Kreuzbandriss und Meniskusschaden vor 13 Monaten wieder zurückgekämpft.
Der Weg zurück ins Team
Schepers wusste um die Wichtigkeit des Spiels und hatte gehofft, gegen Biene auflaufen zu können, doch nach einer Verletzung beim Auftritt in der U23 musste er seine Pläne erneut auf Eis legen. Nach seinem ersten Tor in der U23 gegen den SV Bad Bentheim zog er sich einen Muskelfaserriss zu, was ihn von seinem Comeback abhielt. „Es ärgert mich sehr“, sagte Schepers, der vor der Saison optimistisch war, endlich wieder regelmäßig spielen zu können.
Positive Einstellung trotz Rückschlägen
Trotz der Rückschläge zeigt sich Schepers optimistisch. Auf der Bank sitzend, drückte er seiner Mannschaft die Daumen und äußerte: „Ich hätte bestimmt ein Tor geschossen, hätten die Verletzungen nicht zugeschlagen.“ Sein Ziel bleibt es, in dieser Saison noch mindestens einen Einsatz in der Oberliga zu bekommen, denn drei Partien stehen noch auf dem Kalender. „Ich möchte unbedingt wieder spielen“, so der engagierte Spieler, dessen Wille, trotz aller Herausforderungen, ungebrochen ist.

