Škoda-Fahrer erreichen WRC2-Podium bei Rallye Spanien

Anzeige

Bei der Rallye Kanarische Inseln 2026 zeigen die Škoda Fabia RS Rally2-Crews starke Leistungen. Eric Camilli und Thibault De La Haye sicherten sich den dritten Platz in der WRC2-Kategorie.

Starke Leistung von Škoda Crews

Die Rallye Kanarische Inseln, Teil der FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2026, fand auf herausfordernden Bergstraßen in Las Palmas statt. Eric Camilli und Thibault De La Haye, die für das Eurosol Racing Team Hungary antreten, beendeten das Rennen in der WRC2 auf dem dritten Platz. Ihr Erfolg kam nach einem technischen Problem eines Mitbewerbers in der letzten Wertungsprüfung, was ihnen den Sprung auf das Podium ermöglichte.

Roberto Daprà und sein Beifahrer Luca Guglielmetti aus Italien, die für das Delta Rally Team starten, schlossen die Rallye auf dem vierten Platz ab. „Wir haben einen starken Start hingelegt und in der ersten Wertungsprüfung die schnellste WRC2-Zeit erzielt“, sagte Daprà. An seinem 25. Geburtstag zeigte er großes Talent, sein Fahrzeug optimal auf die unterschiedlichen Prüfungen einzustellen.

Taktische Strategie der Fahrer

In der ersten Etappe hatten Camilli und De La Haye eine taktische Herangehensweise gewählt, die sich als klug erwies. Zunächst belegten sie den vierten Platz, konnten jedoch durch die Nachlässigkeit eines anderen Teams in der finalen Prüfung das Podium erreichen. „Wir wollten keine Risiken eingehen und haben uns darauf konzentriert, das Auto ins Ziel zu bringen“, erklärte De La Haye.

Ein weiteres Highlight der Rallye war der Auftritt der spanischen Crew Jan Solans und Rodrigo Sanjuán, die sich auf dem siebten Platz behaupten konnten. Emil Lindholm aus Finnland kämpfte sich, nach einem Reifenschaden, auf den achten Platz in der WRC2 zurück und sicherte sich dabei eine Bestzeit in der neunten Wertungsprüfung.

Der Hauptfokus der Rallye lag zwar auf den Siegern, doch viele Fahrer nutzten diese Gelegenheit, um sich auf den speziellen Asphaltbelägen besser vertraut zu machen, einschließlich der estnischen Crew Robert Virves und Jakko Viilo, die mit dem Škoda Fabia RS Rally2 den 15. Platz belegten.

Ausblick auf Rallye Portugal

Mit dem Sieg in der WRC Masters Cup-Wertung ging an die amtierenden Meister, Miguel Granados aus Mexiko und sein spanischer Beifahrer Marc Martí, die ihren Škoda Fabia RS Rally2 erfolgreich an die Spitze fuhren. Nach der Asphalt-Rallye wenden sich die Augen nun der nächsten Herausforderung zu: der Rallye Portugal, die vom 7. bis 10. Mai 2026 rund um Porto stattfindet. Diese Veranstaltung markiert den Übergang zurück zu den Schotterstrecken der FIA Rallye-Weltmeisterschaft.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel