Das Bundesinnenministerium lobt einen Sonderpreis für die Einbindung von Ehrenamtlichen nach dem Berufsleben aus. Mit 9.000 EUR Preisgeld werden innovative Projekte im Bevölkerungsschutz gefördert. Bewerbungen sind bis zum 30. Juni 2026 möglich.
Förderung ehrenamtlichen Engagements im Bevölkerungsschutz
Das Bundesministerium des Innern (BMI) freut sich, im Rahmen des Förderpreises Helfende Hand einen Sonderpreis für innovative Projekte zur Einbindung von Ehrenamtlichen nach dem Berufsleben auszuloben. Die Förderung richtet sich an alle, die im Bevölkerungsschutz mitarbeiten möchten, seien es Organisationen, Unternehmen oder Einzelpersonen. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2026.
Integration älterer Menschen in den Bevölkerungsschutz
Mit diesem Sonderpreis möchte das BMI die gezielte Ansprache und Integration älterer Menschen in den Bevölkerungsschutz unterstützen. Angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland will die Initiative aufzeigen, welches Potenzial in den zahlreichen Ruheständlern steckt, die wertvolle Lebens- und Berufserfahrung in den Dienst der Gesellschaft stellen können. Dabei zeigt die Realität, dass viele Aufgaben im Bevölkerungsschutz nicht zwingend körperliche Fitness erfordern. So gibt es in Bereichen wie Logistik, Ausbildung oder Verwaltung zahlreiche Möglichkeiten für Ehrenamtliche jeden Alters.
Aufruf zur Bewerbung und Bedeutung des Engagements
Der Jury-Vorsitzende Dr. Tobias Plate erklärt: „Eine älter werdende Gesellschaft ist auf mehr mitmenschliches Engagement angewiesen, kann aber auch auf ein größeres Potenzial kompetenter und motivierter Ehrenamtler zurückgreifen“. Die Bewerbung für den Sonderpreis ist eine Chance für Organisationen und Einzelpersonen, sich und ihre Projekte einem breiteren Publikum vorzustellen und eine Förderung in Höhe von 9.000 EUR zu erhalten. Die Bewerbung ist über die Website www.helfende-hand-foerderpreis.de möglich. Neuigkeiten gibt es auch regelmäßig auf den Social-Media-Kanälen Facebook und Instagram.

