Resilienz-Projekt stärkt Grundschüler in Dissen

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Das Resilienz-Projekt „Resilienz für Kinder“ wird an der Grundschule Dissen fortgeführt. Ziel ist es, die psychische Widerstandskraft von Grundschülern in der Region Osnabrück zu stärken, insbesondere angesichts neuer globaler Krisen.

Fortführung des Projekts bis 2027

Nach dem Erfolg der ersten Phasen wird das Präventionsprojekt „Resilienz für Kinder“ an der Grundschule Dissen bis 2027 fortgesetzt. Ziel ist es, Kindern in einer zunehmend komplexen Welt Werkzeuge an die Hand zu geben, um ihre psychische Gesundheit zu fördern.

Kooperation und Unterstützung

Die Fortführung des Projekts basiert auf der engen Zusammenarbeit zwischen dem Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen (LaT) und dem theaterpädagogischen Zentrum (tpz) Osnabrück. Unterstützt wird das Programm durch den Landkreis Osnabrück, der die Entwicklung des Projekts aktiv mitgestaltet hat. Ina Eversmann, Bildungskoordinatorin des Landkreises, bezeichnete die Zusammenarbeit als konstruktiv und freute sich über die stetige Optimierung des Konzeptes. Feedback von Lehrkräften spielte dabei eine zentrale Rolle.

Kostenfreie Teilnahme für alle Kinder

Besonders an Schulen mit heterogener Sozialstruktur ist der Handlungsbedarf hoch. Die Grundschule Dissen, die viele Kinder aus einkommensschwachen Familien betreut, ermöglicht dank der Unterstützung der Sparkasse Osnabrück und der Dieter Fuchs Stiftung allen Drittklässlern eine kostenfreie Teilnahme. Schulleiterin Astrid Bojko betont, dass die Förderung durch die Stiftungen einen erheblichen Einfluss auf die Teilhabe jedes einzelnen Schülers hat.

Gefühle und Bedürfnisse verstehen

Die Klassenlehrerin Mareike Kriete hebt hervor, dass das Projekt eine wertvolle Ergänzung zum regulären Unterricht darstellt. Viele Kinder können zwar ihre Emotionen benennen, wissen jedoch oft nicht, wie sie einordnen sollen, was sie tatsächlich brauchen. Das Projekt hilft ihnen, ihre Gefühle besser zu verstehen und gezielte Strategien zu entwickeln.

Nachhaltigkeit und Ausblick

Um sicherzustellen, dass das Wissen von den Kindern tief verankert wird, finden zweimal jährlich Fortbildungen für Lehrkräfte statt. Astrid Bojko konnte in ihrer anderen Funktion als Rektorin in Bad Rothenfelde beobachten, dass Lehrer nach der Teilnahme an den Fortbildungen in der Lage sind, das Projekt eigenständig durchzuführen.

Das aktuelle Projekt umfasst 45 Klassen im Landkreis Osnabrück. Das lange Ziel ist es, Resilienz als festen Bestandteil in der regionalen Schullandschaft zu verankern, sodass Kinder lernen, mit Herausforderungen umzugehen und psychisch stark zu werden.

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