Kostenfreie Rechtsberatung: Hilfe gegen Altersdiskriminierung

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Altersdiskriminierung am Arbeitsplatz ist ein weit verbreitetes Problem. Im Mai 2026 bietet ROLAND Rechtsschutz eine kostenfreie Rechtsberatung an, um Betroffenen zu helfen, ihre Rechte durchzusetzen.

Bedeutung der Altersdiskriminierung

Altersdiskriminierung ist in Deutschland durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) klar verboten, äußert sich jedoch oft nur subtil. Viele Arbeitnehmer sind sich der rechtlichen Rahmenbedingungen nicht bewusst. Das AGG hat die Beweislast zugunsten der Betroffenen gelockert: Diese müssen lediglich Anzeichen für Diskriminierung belegen, während der Arbeitgeber im Gegenzug den Nachweis für das Gegenteil erbringen muss. Tobias von Mäßenhausen, CEO von ROLAND Rechtsschutz, erklärt, dass es Ziel der Initiative ist, Arbeitnehmer zu unterstützen, Konflikte rechtzeitig zu klären. „Eine Klage kann sinnvoll sein, doch oft ist es besser, erste Schritte im Unternehmen zu unternehmen,“ so von Mäßenhausen.

Kostenfreie Hotline im Mai 2026

Anlässlich des Europäischen Tages der Solidarität zwischen den Generationen am 29. April 2026, bietet ROLAND Rechtsschutz im gesamten Mai eine kostenfreie Hilfs-Hotline an, die von Montag bis Freitag zwischen 8 und 20 Uhr zu erreichen ist. Betroffene können sich unter der Telefonnummer 0221/8277-4439 anonym und ohne Kosten rechtlichen Rat einholen. Die Hotline richtet sich nicht nur an bestehende Kunden, sondern auch an alle, die sich von Altersdiskriminierung betroffen fühlen. Die Beratung erfolgt durch eine Partnerkanzlei, deren Kosten von ROLAND Rechtsschutz übernommen werden.

Statistische Hintergründe

Eine Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zeigt, dass fast jeder zweite Befragte über 16 Jahren bereits Altersdiskriminierung erlebt hat. Vor allem Ältere berichteten häufig von Benachteiligungen im Berufsleben. 39 Prozent der Befragten ab 45 Jahren hatten Erfahrungen mit Diskriminierung in ihrem Arbeitsumfeld. Besondere Vorurteile gegen ältere Arbeitnehmer sind weit verbreitet: Diese werden oft als weniger lernfähig oder flexibel betrachtet und haben häufig Schwierigkeiten, bei Beförderungen berücksichtigt zu werden. Negativ wirken sich auch höhere Gehälter und längere Betriebszugehörigkeiten auf die Anstellungschancen der Älteren aus.

Doch Altersdiskriminierung betrifft nicht nur ältere Arbeitnehmer. Auch Beschäftigte unter 30 Jahren und Frauen im gebärfähigen Alter können diskriminiert werden. Bei jüngeren Mitarbeitern äußert sich dies eventuell in unsicheren Arbeitsverhältnissen, während Frauen in einer bestimmten Altersgruppe oft mit Fragen zu ihrer Familienplanung konfrontiert werden.

Obwohl nicht jede Ungleichbehandlung illegal ist, sollte man die individuelle Situation genau betrachten. In bestimmten Berufen kann Altersdiskriminierung durch Arbeitsschutzmaßnahmen gerechtfertigt sein, wenn es klare gesundheitliche Risiken gibt. Dennoch bleibt der Kampf gegen Altersdiskriminierung wichtig und notwendig.

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