Eine aktuelle Civey-Umfrage zeigt, dass junge Berufstätige in Deutschland sich der Bedeutung von Einkommensschutz bewusst sind, jedoch oft nicht ausreichend abgesichert sind. Dies betrifft insbesondere die Altersgruppe der 20- bis 30-Jährigen. Über Drittel besitzt eine Berufsunfähigkeitsversicherung.
Wenig Versicherungsschutz trotz hohen Bedarfs
Obwohl 91,5 % der jungen Berufstätigen darauf bestehen, für Einkommensverluste durch Krankheit vorzusorgen, haben nur etwa 36,8 % eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Stattdessen bauen viele auf persönliche Ersparnisse (49,4 %) oder familiäre Unterstützung (40,7 %), während nur 27,9 % auf staatliche Unterstützung zählen. Diese Zahlen verdeutlichen die Schere zwischen Bewusstsein und tatsächlichem Schutz: Fast zwei Drittel der Befragten sind weiterhin unzureichend abgesichert.
Die Rolle professioneller Beratung
Bei der Wahl einer Berufsunfähigkeitsversicherung vertraut mehr als die Hälfte der jungen Berufstätigen auf professionelle Beratung. Diese wird von 50,9 % der Befragten als wichtigste Informationsquelle angegeben, deutlich vor anderen Optionen wie Eltern (37,1 %) oder Vergleichsportalen (33,7 %). Die Beratung sollte dabei hohe Fachkompetenz, gute Erreichbarkeit und Kostentransparenz bieten, um das Vertrauen dieser jungen Zielgruppe zu gewinnen.
Fazit: Der Handlungsbedarf ist groß
Die Umfrage zeigt, dass junge Berufstätige sich zwar der Risiken bewusst sind, aber viele in der Realität ungeschützt bleiben. Die Verantwortung liegt sowohl bei den jungen Menschen selbst, als auch bei den Versicherungsanbietern, die durch klare Informationen und professionelle Beratung das Vertrauen in wichtige finanzielle Absicherungen stärken müssen. Dr. Frederick Krummet von Canada Life unterstreicht, dass je früher man sich mit dem Thema auseinandersetzt, desto besser die Absicherung und Einkaufskonditionen gestaltet werden können.

