Die emsländischen Gemeinden und der Landkreis Emsland haben kürzlich an Schulungen zur Gefahrenabwehr teilgenommen. Ziel der Maßnahme ist es, die Zusammenarbeit der Kommunen im Bereich Katastrophenschutz zu optimieren.
Gemeinsame Schulungen zur Gefahrenabwehr
Im Zuge der intensiven Zusammenarbeit zwischen den emsländischen Gemeinden und dem Landkreis Emsland wurden Schulungen zur Gefahrenabwehr im Meppener Kreishaus durchgeführt. Diese Schulungen richteten sich an die Hauptverwaltungsbeamten und Mitarbeiter, die in den Kommunen für den Katastrophenschutz zuständig sind. Die Schulungen fanden an zwei festgelegten Tagen statt, wobei alle 19 Kommunen im Emsland vertreten waren.
Einheitliche Strukturen für die Gefahrenabwehr
Ein zentrales Ziel der Schulungen war die Einführung einheitlicher Strukturen im Katastrophenschutz, orientiert am bewährten Verwaltungsstabmodell. Bei der ersten Schulung nahmen Vertreter aus Städten wie Lingen (Ems), Haselünne und weiteren Gemeinden teil, während bei der zweiten Schulung Institutionen aus Papenburg, Meppen und Haren (Ems) sowie mehreren Samtgemeinden vertreten waren. Dezernent Christoph Exeler betonte die Vorteile des Verwaltungsstabsmodells, das eine engere Zusammenarbeit und eine schnellere Reaktion in Krisensituationen ermöglicht.

Hohe Resonanz und Ausblick auf weitere Schulungen
Die Resonanz auf die Schulungen war durchweg positiv, was sich in der hohen Anzahl der Teilnehmenden widerspiegelte. Die Schulungen wurden von der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BABZ) vorbereitet und vom Landkreis organisiert. Laut Exeler sind die emsländischen Kommunen jetzt gut aufgestellt und können ihre Verwaltungsstäbe effektiv organisieren. Darüber hinaus sind bereits weitere Schulungen für die Jahre 2027 und darüber hinaus geplant, um die gemeinsamen Anstrengungen in der Gefahrenabwehr fortzusetzen.

