Im Hafen Osnabrück beginnt die Machbarkeitsstudie des Projekts TRANSFORM, das die Ressourcennutzung optimieren soll. Initiator ist das Land Niedersachsen, das die WFO Wirtschaftsförderung Osnabrück mit 23.624,40 Euro unterstützt.
Ziel des Projekts TRANSFORM
Das Projekt TRANSFORM zielt darauf ab, die Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz im Hafenbereich zu stärken. Im Rahmen des von Niedersachsen ins Leben gerufenen Förderprogramms ‚Zukunftsregionen in Niedersachsen‘ für Osnabrück, auch bekannt als ‚StadtLandZukunft OS‘, wird die Machbarkeitsstudie zwischen Februar und Dezember 2026 durchgeführt. Die WFO Wirtschaftsförderung arbeitet an der Förderung eines Netzwerkes unter den Unternehmen in Gewerbegebieten und verfolgt dabei das Ziel, geeignete Stoff- und Energiekreisläufe zu schaffen, Ressourcen zu schonen und bestehende Infrastrukturen fortzuentwickeln.
Umfassende Analyse und Befragung
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist eine umfassende Befragung der im Hafen ansässigen Unternehmen. In dieser sollen verschiedene Aspekte untersucht werden, darunter die Nutzung von Rohstoffen, das Abfallaufkommen sowie die Energieversorgung und -beschaffung. Auch die personellen Ressourcen der Betriebe werden erfasst. Auf Basis dieser Daten wird anschließend eine Ist-Analyse des Gebietes erstellt, die wesentliche Faktoren wie Infrastruktur, Mobilität, Versiegelungsgrad und allgemeine Energieversorgung berücksichtigt.
Nachhaltigkeit im Fokus
Zusätzlich zu den Umfragen wurden zentrale Kriterien für ein modernes und nachhaltiges Gewerbegebiet formuliert. Diese Kriterien dienen als Grundlage für die spätere Entwicklung und Umsetzung einzelner Maßnahmen im Rahmen des Projekts. Die Ergebnisse der Studie sollen Unternehmen dabei unterstützen, ihre Abläufe zu optimieren und zur Schaffung einer nachhaltigeren und CO2-armen Gesellschaft beizutragen.

