Ein Jahr nach seiner Wahl zum Bundeskanzler zieht Friedrich Merz Bilanz. Die ZDF-Sendung „Was nun, Herr Merz?“ beleuchtet die Erfolge und Herausforderungen der Regierung.
Bilanz der Regierung nach einem Jahr
Vor einem Jahr wurde Friedrich Merz im zweiten Wahlgang zum Bundeskanzler gewählt. Am Mittwoch, den 6. Mai 2026, geht die ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten, gemeinsam mit ZDF-Nachrichtenchefin Anne Gellinek, der Frage nach: Was hat die Bundesregierung in diesem Jahr erreicht? Im Fokus stehen die Herausforderungen, mit denen die schwarz-rote Koalition derzeit konfrontiert ist.
Innere und äußere Konflikte der Regierung
Die Zufriedenheit in der Bevölkerung hat seit Merz‘ Amtsantritt abgenommen, und zentralen Reformprojekte kommen nur schleppend voran. Besonders bei den großen Vorhaben im Renten- und Gesundheitssystem sind inhaltliche Unterschiede zwischen den Koalitionspartnern zu erkennen. Dazu kommen Konflikte über Steuerpolitik, Sozialstaatsreformen und wirtschaftspolitische Weichenstellungen, die die politische Debatte maßgeblich prägen. Auch innerhalb seiner Partei wächst die Kritik an Merz‘ Kurs.
Zusätzlich geht die Sendung auch auf die außenpolitische Rolle Deutschlands in einer increasingly angespannten Weltlage ein. Der Umgang der Bundesregierung mit internationalen Krisen, wie zum Beispiel im Iran-Konflikt, sowie die Beziehung zu den USA, stehen zur Diskussion.
Zentrale Fragen an den Kanzler
Ein Jahr nach seinem Amtsantritt wird Merz zentralen Fragen ausgesetzt: Warum laufen Reformen nur schleppend? Wie stabil ist die Regierung, und kann er das Vertrauen der Bevölkerung zurückgewinnen? Diese Fragen gilt es zu beantworten – einen Tag nach dem ersten Interview bei seiner Wahl.
Die ZDF-Sendung „Was nun, …?“ steht seit über 40 Jahren im Fokus der politischen Berichterstattung in Deutschland, und das diesmalige Interview verspricht, einen tiefen Einblick in die aktuelle politische Lage zu bieten.

