München. Die BMW Group hat das erste Quartal 2026 mit stabilen Ergebnissen abgeschlossen und dabei trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds eine Rentabilität auf dem Niveau des Vorjahres erzielt. Die Konzern-Umsatzrendite vor Steuern lag bei 7,6 Prozent und damit auf dem Niveau des Gesamtjahres 2025. Die EBIT-Marge im Segment Automobile erreichte 5,0 Prozent und liegt damit in der Mitte des für das Gesamtjahr angestrebten Korridors von 4 bis 6 Prozent.
Das Ergebnis vor Steuern belief sich nach drei Monaten auf 2.348 Millionen Euro – rund 24,6 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Der Konzernüberschuss betrug 1.672 Millionen Euro. Der Rückgang erklärt sich vor allem durch die verschärften globalen Zollbedingungen: Zölle belasteten das Ergebnis des Automobilsegments, die BMW Group rechnet für das Gesamtjahr 2026 jedoch mit einer etwas geringeren Belastung als zunächst erwartet – rund 1,25 Prozentpunkte der EBIT-Marge statt der ursprünglich kalkulierten 1,5 Prozentpunkte.
In der Vertriebsregion Europa stiegen die Auslieferungen um 3,1 Prozent über alle Antriebsarten. Batterieelektrische Fahrzeuge machten in Europa 25,3 Prozent des Gesamtabsatzes aus. In China, wo der Markt insgesamt stark einbrach, gingen die Auslieferungen der BMW Group mit minus 10,0 Prozent deutlich weniger stark zurück als der Gesamtmarkt mit minus 17,5 Prozent.
BMW-Chef Oliver Zipse zeigte sich dennoch zuversichtlich. „Unser Ergebnis im 1. Quartal beweist erneut: Strategische Konsistenz, operative Leistungsstärke und hohe Flexibilität zahlen sich aus. Wir sind richtig aufgestellt, um auch unter herausfordernden Bedingungen nachhaltig erfolgreich zu sein“, sagte Zipse. Die Prognose für das Gesamtjahr 2026 wurde bestätigt, auch wenn die weltweite Konjunktur und die Automobilmärkte zuletzt schwächere Voraussagen aufwiesen.

