Die Stadt Rhede bietet ab sofort eine digitale Stadtführung, die es ermöglicht, die Geschichte der Stadt flexibel und unabhängig zu entdecken. An verschiedenen Einstiegspunkten können Interessierte mit ihrem Smartphone QR-Codes scannen und spannende Informationen zu historischen Orten erfahren.
Neue digitale Stadtführung startet in Rhede
Rhede hat seine Geschichte digital erlebbar gemacht. An mehreren Punkten in der Stadt, darunter die Sonnentreppe, der Rathausplatz und der Bürgerpark, stehen nun metallene Stelen mit QR-Codes. Diese dienen als Zugang zur neuen digitalen Stadtführung, die nicht nur Touristen, sondern auch Einheimischen die Möglichkeit bietet, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.
Flexibel und informativ erkunden
Zentrenmanagerin Isabel Fleischer und ihr Team haben in den letzten Monaten einen Rundgang zusammengestellt, der interessante Fakten über Rhede und seine Bewohner bietet. „Rhede entdecken. Von Ort zu Ort, von Geschichte zu Geschichte“ lautet das Motto der Führung. Ein Smartphone mit Internetverbindung genügt, um die digitale Tour zu starten, die an 14 sogenannten Points of Interest (POI) führt. Jeder POI enthält Infotexte, die in wenigen Minuten gelesen oder vorgelesen werden können, sowie historische Bilder und Videos, die zusätzliche Einblicke gewähren.
Ein neues Erlebnis für Jung und Alt
Die digitale Stadtführung richtet sich an ein breites Publikum. Sie ist in mehreren Sprachen verfügbar, darunter Französisch, Englisch und Spanisch, und bietet eine spezielle Kinderversion für jüngere Entdecker. Vor allem für Tages- und Wochenendtouristen, die oft Schwierigkeiten haben, an organisierten Stadtführungen teilzunehmen, bietet dieses Angebot eine flexible Alternative. Neben der ersten Tour sind auch zukünftige Erweiterungen geplant, wie z.B. ein Quiz oder sogar eine KI-gesteuerte Tour, die historische Szenen in der Innenstadt lebendig werden lässt.
Die aktuelle digitale Stadtführung hat eine Dauer von etwa anderthalb Stunden und umfasst einen Rundkurs von 2,1 Kilometern. Fleischer ist zuversichtlich, dass dieses neue Format den Besuchern hilft, Rhede besser zu verstehen und zu schätzen. „Das ist jetzt nur ein Anfang. Wir haben noch viele Ideen, um diesen Rundgang weiterzuentwickeln“, so die Zentrenmanagerin.


