Die Vermittlungsplattform edogs hat einen entscheidenden Schritt gegen den illegalen Welpenhandel unternommen. Ohne auf gesetzliche Vorgaben zu warten, gelten seit dem 1. März 2026 neue, strenge Richtlinien für Inserate.
EU-Regulierungen als Wendepunkt
Der illegale Welpenhandel ist eines der profitabelsten Verbrechen Europas, das bislang nur unzureichend reguliert wurde. edogs setzt mit dem Verbot privater Welpenanzeigen ein starkes Zeichen für den Tierschutz und begrüßt die neuen EU-Gesetzesinitiativen, die zum Ziel haben, die Lebensbedingungen für Hunde zu verbessern. Beim Austausch mit EU-Abgeordneten sowie Organisationen wie VIER PFOTEN wurde die Dringlichkeit neuer Standards betont.
Verantwortung durch klare Richtlinien
Um kriminellen Strukturen entgegenzuwirken, hat edogs bereits Maßnahmen eingeführt, die über die EU-Vorgaben hinausgehen. Ab dem 1. März 2026 sind nur noch registrierte Züchter und Anbieter mit gültiger §11-Erlaubnis berechtigt, Welpen auf edogs einzustellen. Anonyme Anzeigen sind nicht mehr erlaubt, wodurch Transparenz im Verkaufsprozess geschaffen wird.
Qualität und Tierschutz im Fokus
Diese Umstellung hat zwar zu einem Rückgang der Inseratszahlen geführt, doch edogs sieht dies als bewusstes Bekenntnis zur Qualität. „Wir tragen Verantwortung und gehen den Weg voraus, nicht erst, wenn die Regulierung kommt“, so die Geschäftsführerin Lena Büker. „Es ist unser Ziel, das Wohlergehen der Tiere zu fördern und kriminellen Aktivitäten keinen Raum zu bieten.“ Der Fokus auf verantwortungsvolle Vermittlung stärkt nicht nur den Tierschutz, sondern bringt auch Hunden und potenziellen Besitzern zusammen. Tierheime, die über eine §11-Erlaubnis verfügen, können weiterhin kostenlos inserieren, um die Vermittlungschancen ihrer Schützlinge zu erhöhen.

