Im Kreishaus Osnabrück ist die Ausstellung „Auf Wind“ der staatlich geprüften Modegestalterin Gesine Elstermann zu sehen. Die Arbeiten vereinen abstrakte Gestaltung mit Eindrücken aus der Natur und laden zur individuellen Deutung ein.
Ein Dialog zwischen Natur und Abstraktion
Gesine Elstermann zeigt in ihrer neuen Ausstellung „Auf Wind“ im Kreishaus Osnabrück aktuelle Werke, die den Dialog zwischen abstrakter Formensprache und Naturbeobachtungen erkunden. Die Künstlerin verarbeitet flüchtige Eindrücke aus ihrer Umgebung, wie Lichtverhältnisse und Bewegungen in der Natur, und übersetzt diese in eindrückliche Bildkompositionen. Der Kreisrat Matthias Selle betont dabei die ansprechende Wirkung der Exponate, die dazu anregen, Farben und Formen neu zu erfahren.
Kreativer Prozess und intuitives Arbeiten
Der künstlerische Arbeitsansatz von Elstermann ist intuitiv. Bewegung, Rhythmus und der gezielte Auftrag von Farben spielen eine zentrale Rolle in ihren Arbeiten. Die Kompositionen zeichnen sich durch dynamische Linien und vielschichtige Oberflächen aus, die unterschiedlichste Assoziationen hervorrufen können. Elstermann nutzt ihre fundierte Ausbildung als Modegestalterin, um ihre künstlerische Vision weiterzuentwickeln und zu verfeinern.
Die Vielfalt der Ausstellung
Die Schau umfasst mehrere Werke mit titulierenden Namen wie „Auf Wind“, „Klanggefieder“ und „Für einen Moment“. Diese Titel spiegeln die prozessorientierte Malweise wider, die die Betrachter zur unmittelbaren Auseinandersetzung mit den Kunstwerken einlädt. Die Ausstellung ist bis Ende Juli während der Öffnungszeiten des Kreishauses zu erleben, wodurch ein breites Publikum angesprochen wird. Die Öffnungszeiten sind von montags bis mittwochs 8 bis 16 Uhr, donnerstags 8 bis 17.30 Uhr und freitags 8 bis 12 Uhr.

