Im Kreishaus Osnabrück wurde die Wanderausstellung „Exchange Visions – 70 Jahre deutsch-israelischer Jugendaustausch“ eröffnet. Die Ausstellung beleuchtet die Entwicklung der deutsch-israelischen Jugendkontakte seit den 1950er-Jahren und zeigt die Bedeutung persönlicher Begegnungen.
Wanderausstellung mit regionalem Bezug
Die neue Ausstellung im Kreishausfoyer spiegelt die Verbindung zwischen Gedenken und gegenwärtigem Engagement wider. Anlässlich des 60. Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel im Jahr 2025 wurde sie vom ConAct-Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch neu konzipiert. Die zweisprachige Präsentation in Deutsch und Hebräisch zeigt, wie bedeutend der Austausch für die Beziehung beider Länder ist.
Georgsmarienhütte und internationale Freundschaft
Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist eine ergänzende Tafel der Stadt Georgsmarienhütte, die die eigene deutsch-israelische Städtepartnerschaft thematisiert. Diese Tafel illustriert, wie kommunale Initiativen den internationalen Austausch fördern und lebendig halten. „Die Verbindung von internationaler Perspektive und lokalem Engagement macht diese Ausstellung besonders wertvoll“, betonte Kreisrat Matthias Selle.
Jugendaustausch als Grundpfeiler der Beziehungen
Jonas Hahn von ConAct unterstrich die zentrale Rolle des Jugendaustauschs für die deutsch-israelischen Beziehungen. „Er ist eine tragende Säule, die es jungen Menschen ermöglicht, aktiv an der Gestaltung der Zukunft beider Länder mitzuwirken.“ Die Ausstellung führt die Besucher durch sieben Jahrzehnte Jugendaustausch und dokumentiert, wie seit den 1950er-Jahren Vertrauen aufgebaut und große Fortschritte erzielt wurden. Sie ist noch bis zum 29. Mai im Foyer des Kreishauses zu besichtigen und lädt zu einem tiefen Einblick in die Geschichte und die Perspektiven des deutsch-israelischen Dialogs ein.

