Cornelia Metge wurde am 9. Mai während des 48. Deutschen Psychotherapeutentages zur Vizepräsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) gewählt. Sie betont die Notwendigkeit, die psychotherapeutische Expertise in einer herausfordernden Zeit einzubringen.
Wichtige Änderungen im Präsidium der BPtK
Der 48. Deutsche Psychotherapeutentag, der kürzlich in Travemünde stattfand, brachte einen bedeutenden Führungswechsel mit sich, als Cornelia Metge zur neuen Vizepräsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) gewählt wurde. In ihrer neuen Rolle setzt sich Metge für eine stärkere Vertretung der Interessen von Psychotherapeut*innen ein und sieht sich in der Verantwortung, die Herausforderungen im Gesundheitswesen aktiv anzugehen.
Dringender Handlungsbedarf in der Psychotherapie
In einer Zeit, die von Unsicherheit in der Gesundheitsversorgung geprägt ist, äußerte Metge ihre Besorgnis über die wachsenden Versorgungslücken und die unsicheren Rahmenbedingungen für therapeutische Arbeit. Sie fordert dazu auf, dass Psychotherapeut*innen geschlossen auftreten und ihre Expertise in die politischen Prozesse einbringen. ‚Wir müssen uns für die Belange unserer Klient*innen stark machen und transparent kommunizieren, was für die Versorgung notwendig ist‘, sagt Metge.
Engagement und Erfahrung von Cornelia Metge
Cornelia Metge bringt langjährige Erfahrung in die BPtK ein. Seit 2008 betreibt sie eine eigene Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie in Zschopau, Sachsen. Ihr Engagement in der Berufspolitik begann 2014, als sie Delegierte des Deutschen Psychotherapeutentages wurde. Darüber hinaus war sie bis zu ihrer Wahl in den Vorstand der BPtK Mitglied des Ausschusses für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Diese Erfahrungen werden ihr helfen, die Bedeutung der psychotherapeutischen Arbeit in der politischen Landschaft zu stärken.

