Himmelfahrt: DVR warnt vor Alkoholunfällen und Risiken

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An Christi Himmelfahrt 2025 ereigneten sich in Deutschland 284 Alkoholunfälle, wie neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) warnt eindringlich vor den Gefahren von Alkohol am Steuer, insbesondere an diesem Feiertag.

Alarmierende Unfallzahlen an Himmelfahrt

Der Feiertag Christi Himmelfahrt stellt einen Alarmfall in der deutschen Unfallstatistik dar. Laut den aktuellen vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kam es an diesem Tag zu 284 Unfällen, die durch Alkoholeinfluss verursacht wurden. Insgesamt wurden dabei 64 Menschen schwer und 167 leicht verletzt. Diese Zahlen zeigen, dass das Risiko, in einen Alkoholunfall verwickelt zu werden, an Himmelfahrt dreimal höher ist als an durchschnittlichen Tagen im Jahr.

Im Vergleich zum Vorjahr gab es zwar einen leichten Rückgang der Fälle – 2024 waren es 287 Unfälle – und erfreulicherweise wurde kein Todesopfer registriert, jedoch bleibt die Situation besorgniserregend. Der DVR ruft daher zur Vorsicht auf: „Das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit hat an Feiertagen Vorrang vor Trinktraditionen“, betont Stefan Grieger, Hauptgeschäftsführer des DVR.

Alkohol im Straßenverkehr: Ein jahresübergreifendes Problem

Die Problemstellung bleibt auch über Himmelfahrt hinaus bestehen. Im Jahr 2025 geschahen in Deutschland insgesamt 34.269 Alkoholunfälle, ein Rückgang von etwa zwei Prozent im Vergleich zu 2024, wo es rund 35.100 waren. Statistisch gesehen passiert in Deutschland alle 15 Minuten ein Alkoholunfall. Dabei verloren 166 Menschen ihr Leben; das entspricht etwa einem Toten alle zwei Tage und fast 14.000 Verletzten, einschließlich Brüchen und schweren Kopfverletzungen.

„Es ist erfreulich, dass weniger Menschen durch Alkoholunfälle ums Leben kamen, doch wir dürfen nicht nachlassen“, fordert Grieger. „Die einzige Regel, die zählt, ist: Kein Alkohol am Steuer oder auf dem Fahrrad, unabhängig vom Feiertag. Das Ziel muss immer sein, unversehrt nach Hause zu kommen.“

Die unterschätzte Gefahr von Alkohol am Steuer

Bereits kleine Mengen Alkohol haben erhebliche Auswirkungen auf die Reaktionsfähigkeit und die Wahrnehmung. Während der Fahrt können Geschwindigkeiten und Abstände falsch eingeschätzt werden, was die Gefahrenwahrnehmung und Risikobereitschaft erhöht. Ab 0,3 Promille verdoppelt sich das Unfallrisiko, bei 0,8 Promille ist es bereits 4,5-mal so hoch und bei 1,5 Promille steigt es auf das 16-fache.

„Die neuen Zahlen sind ein eindringlicher Hinweis, dass Alkohol im Straßenverkehr keine Nachlässigkeit, sondern eine ernsthafte Gefährdung darstellt“, resümiert Grieger. „Die Botschaft ist unmissverständlich: Wer trinkt, fährt nicht. Wer fährt, trinkt nicht.“

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