Am 18. Mai 2026 lädt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. zu einem Vortrag in die Stadtbibliothek Rheine ein. Prof. Dr. Malte Thießen beleuchtet die verschiedenen Erfahrungen des Kriegsendes 1945 und die Bedeutung der Erinnerungskultur.
Einladung zu einem historischen Vortragsabend
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. führt gemeinsam mit der Stadt Rheine und der Stadtbibliothek Rheine einen besonderen Vortragsabend durch. Am Montag, den 18. Mai 2026, um 19 Uhr wird Prof. Dr. Malte Thießen vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in Münster einen spannenden Vortrag halten. Er trägt den Titel „Die vielen Enden des Zweiten Weltkriegs: Erinnern an Niederlage und Befreiung in der Region“.
Unterschiedliche Perspektiven auf das Kriegsende
Im Mittelpunkt des Vortrags steht die unterschiedlich erfahrene Realität des Endes des Zweiten Weltkriegs, insbesondere in der Region Rheine und im Münsterland. Prof. Dr. Thießen wird aufzeigen, wie sich die Wahrnehmung und die Erinnerungspraktiken im Laufe der Jahrzehnte verändert haben. Rahmen dieser Betrachtung wird auch die Diskussion über die Bedeutung der Erinnerungskultur in der heutigen Gesellschaft geführt.
Erinnerungskultur nachhaltig gestalten
Ein zentrales Anliegen von Prof. Dr. Thießen ist es, die Geschichte des Nationalsozialismus auch vor Ort sichtbarer zu machen. Er appelliert dafür, regionale Perspektiven stärker in die Erinnerungskultur zu integrieren und ethische Fragestellungen in den Dialog über Geschichte einzubeziehen. Diese Ansätze sollen die Zuhörerinnen und Zuhörer dazu anregen, aktiv über die eigene Wahrnehmung von Geschichte nachzudenken.
Der Eintritt zu diesem Vortragsabend ist kostenfrei. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an diesem wichtigen Thema teilzuhaben und sich in die Diskussion einzubringen.

