Verhandlungsvorschau Amtsgericht Osnabrück, KW 21/2026

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In der 21. Kalenderwoche 2026 sind mehrere öffentliche Verhandlungen am Amtsgericht Osnabrück angesetzt. Dabei stehen schwere Vorwürfe, darunter Beleidigung, Brandstiftung und Drogenhandel, im Mittelpunkt.

Verhandlungen am 19. Mai 2026

Am 19. Mai beginnt um 09:00 Uhr im Saal B202 ein Verfahren wegen Beleidigung und weiterer Delikte gegen einen 19-jährigen Angeklagten aus Hasbergen. Er steht im Verdacht, einen Zeugen beleidigt und ihn in ein Parkhaus gelockt zu haben, wo es zu einem gewalttätigen Vorfall kam. Der Zeuge erlitt dabei eine Platzwunde durch einen Schlag mit der stumpfen Kante eines Messers. Zudem wird dem Angeklagten vorgeworfen, am selben Tag eine Zeugin nach einem Streit in den Bauch getreten und in einem Geschäft Süßigkeiten gestohlen zu haben. Bei der Verhandlung sind neun Zeugen geladen.

Fortsetzungstermin wegen schwerer Brandstiftung

Ein weiterer Fall betrifft einen 25-jährigen Angeklagten, der am 19. Mai um 13:00 Uhr im Saal B105 wegen schwerer Brandstiftung vor Gericht steht. Ihm wird vorgeworfen, im August 2025 mit Brandbeschleuniger Kunststoffsäcke in Brand gesetzt zu haben, die an eine Gebäudewand angelehnt waren. Obwohl das Feuer rechtzeitig entdeckt wurde, folgte ein weiteres Feuer im Untergeschoss eines anderen Gebäudes, bei dem ein Sachschaden von etwa 100.000 Euro entstand. Dies ist ein Fortsetzungstermin, da bereits zuvor zwei Zeugen gehört wurden. Ein weiterer Gerichtstermin wird für den 08. Juni 2026 angesetzt.

Drogendelikte und Geldfälschung

Am 20. Mai stehen zwei weitere Verhandlungen auf der Agenda. Um 09:00 Uhr wird im Saal B202 ein 42-jähriger Angeklagter aus Bissendorf erwartet, der wegen des Verdachts, seinem damals minderjährigen Sohn Drogen angeboten zu haben, angeklagt ist. Zudem fragte er, ob sein Sohn Kokain erwerben und weiterverkaufen wolle.

Am selben Tag um 13:30 Uhr kommt es ebenfalls im Saal B202 zur Verhandlung gegen einen 19-Jährigen aus Osnabrück. Ihm wird vorgeworfen, über das Internet Falschgeld verkauft und sich dabei eine erhebliche Menge gefälschter 50-Euro-Scheine beschafft zu haben. Im Laufe einer Durchsuchung wurden bei ihm 96 gefälschte Banknoten gefunden.

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